VW Arteon: Neues Topmodell und Imageträger

Von: amv
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Volkswagen VW Logo auf Felge des VW Arteon R-Line
Irgendwo zwischen Phaeton und CC liegt mit dem Arteon nun der Neuling von Volkswagen. Foto: Silas Stein/dpa

Wolfsburg. Der luxuriöse Phaeton wird nicht mehr gebaut. Der schnittige CC hat ebenfalls ausgedient. Irgendwo zwischen diesen beiden Modellen liegt mit dem Arteon nun der Neuling von Volkswagen. Das viertürige Coupé misst in der Länge 4,86, in der Breite 1,87 und in der Höhe 1,43 Meter.

Dabei sorgt der lange Radstand von 2,84 Metern für sehr kurze Überhänge der Karosserie und viel Platz im hochwertig ausgestatteten Innenraum. Das macht vor allem bei der großen Beinfreiheit für die Passagiere auf der Rückbank bemerkbar. Und auch über dem Kopf gibt es selbst für Sitzriesen noch genügend Luft.

Vorn sitzen Fahrer und Beifahrer äußerst bequem, haben ein enormes Raumgefühl und blicken auf einen edel gestalteten und optisch in die Breite gezogenen Instrumententräger. Die Anzeigen erschließen sich auf den ersten Blick. Das Volumen des Kofferraums unter einer weit öffnenden hinteren Klappe beträgt 563 Liter.

Werden die Lehnen der Rückbank (asymmetrisch geteilt) vorgeklappt, lässt sich das Raumangebot bis auf 1557 Liter vergrößern. Allerdings gibt es hinter der nicht allzu hohen Ladekante eine kleine Stufe nach innen. Außen lässt der Arteon mit seiner athletischen Linienführung keine Zweifel daran aufkommen, dass er oberhalb des Passat angesiedelt ist.

Chefdesigner Klaus Bischof sieht mit der Einführung dieses Gran Turismo den Beginn einer neuen Design-Ära bei VW. So gehen die LED-Scheinwerfer nahtlos über in den sehr breit gezogenen Kühlergrill. Die sowohl vorne als auch an den Seiten leicht überlappende mächtige Motorhaube des Coupés unterstreicht die sportliche Note. Die drückt ebenfalls die klar und kraftvoll gezeichnete Heckpartie aus.

Das optische Versprechen auf Sportlichkeit halten sowohl Fahrwerk wie Lenkung. Letztere reagiert direkt, ohne nervös zu wirken. Außerdem kommen die Rückmeldungen von der Fahrbahn gut am Steuer an. Das alles trägt zu einem guten und problemlosen Handling bei. Bei der Abstimmung von Federung und Dämpfung haben die Techniker den Spagat zwischen Komfort und Sportlichkeit bestens hinbekommen.

Beides ist in dem Maß vorhanden, wie man es bei einem Gran Turismo erwartet. Zum Start stehen ein Zweiliter-TSI mit 280 PS, Siebengang-DSG-Getriebe und Allradantrieb (49.325 Euro/extrem laufruhig, leise und bärenstark) sowie zwei Zweiliter-Diesel (150 PS, Sechsgang-Schaltgetriebe ab 39.675 Euro/240 PS Siebengang-DSG-Getriebe, Allrad ab 51.600 Euro) zur Wahl.

Später folgen ein 1,5-Liter-TSI mit 150 PS, ein Zweiliter-TSI mit 190 PS und ein Zweiliter-Diesel mit 190 PS. Schon in der Basisausstattung ist der Arteon umfangreich und mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen bestückt. Damit rückt das viertürige Coupé eher näher an die ausgediente Luxuslimousine Phaeton heran.

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