Volvo V90: Auf die schwedische Art

Von: amv
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Volvo V90
Das Pilot Assist II System ermöglicht teilautonomes Fahren bei Geschwindigkeiten bis 130 Kilometer pro Stunde ohne dass ein anderes Fahrzeug vorausfährt. Foto: obs/Volvo Cars

Köln. Volvos Kombi zeigten bisher klare Kanten. Den so gesteigerten Nutzen wie auch das entsprechend große Raumangebot opfert Designchef Thomas Ingenlath nun beim V90 einer eleganten Linie. Klein ist der Kombi deswegen aber nicht.

Das Gepäckabteil bietet 560 Liter Ladevolumen und lässt sich dank der breiten Heckklappenöffnung sowie der symmetrischen Form gut nutzen. Durch Umklappen der Rücksitzlehnen entstehen eine komplett ebene Ladefläche samt bis zu 1526 Liter Ladevolumen. 

Dazu gibt es umfangreiche Sicherheitspakete nach Art des Hauses wie den Notbremsassistenten mit automatischer Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung bei Tag und Nacht sowie das - laut Hersteller - weltweit einzigartige Road Edge Detection System: eine Straßenrand-Erkennung die nicht nur tags- und nachtsüber funktioniert, sondern ebenso den Fahrbahnrand auch ohne Markierungen erkennt und notfalls bremst, wenn der Mensch am Steuer nicht reagiert.

Zudem offeriert Volvo das erweiterte Notbremssystem Volvo City Safety. Es soll helfen, beispielsweise Zusammenstöße mit großen Wildtieren zu vermeiden. Das Pilot Assist II System wiederum ermöglicht teilautonomes Fahren bei Geschwindigkeiten bis 130 Kilometer pro Stunde (km/h) ohne dass ein anderes Fahrzeug vorausfährt.

Geballte Technik also, die der Hersteller ansehnlich verpackt hat. Das Platzangebot im Inneren ist beeindruckend. Vor den beiden vorderen Plätzen liegt ein übersichtlicher Armaturenträger mit einem großen Touchscreen und wenigen Knöpfen oder Schaltern. Aufgeräumt nennt man das. „Hochwertig“ trifft auf Materialauswahl und Verarbeitung zu.

Als komfortabel erweisen sich die Sitze. Der Volvo V90 ist in vier Ausstattungsvarianten verfügbar, die sich nicht nur in Inhalt und Umfang unterscheiden, sondern dem Kunden darüber hinaus eine klare optische Differenzierung ermöglichen. Neben der Einstiegsversion Kinetic stehen die Ausstattungslinien Momentum, R-Design und Inscription zur Wahl. 

Fünf Motorisierungen offeriert Volvo für seinen Edel-Kombi: den Turbo-Benzindirekteinspritzer T5 (254 PS), den zusätzlich per Kompressor aufgeladenen T6 AWD (320 PS), den Einstiegsdiesel D3 (150 PS), den D4 (190 PS) sowie den Top-Diesel D5 AWD mit 235 PS. Je nach Variante gibt es Front- oder Allradantrieb, Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Achtgang-Automatik.

Die Grundlage für ein komfortables und kultiviertes Fahrerlebnis liefert das komplett neu entwickelte Fahrwerk. Vorn kommt eine DoppelquerlenkerAufhängung zum Einsatz, hinten eine Integral-Achse mit Platz und Gewicht sparender Querblattfeder aus Verbundwerkstoff. Optional ist eine adaptive Luftfederung für die Hinterachse in Verbindung mit der aktiven Four-C-Fahrwerkstechnik (Continuously Controlled Chassis Concept) erhältlich.

Dabei sorgt die Niveauregulierungsautomatik der Luftfederung für ein gleichbleibendes Niveau an Bodenfreiheit unabhängig von der Anzahl der Passagiere oder vom Beladungszustand. Darüber hinaus kann der Fahrer mit der aufpreispflichtigen „Drive Mode“-Funktion die Fahreigenschaften den persönlichen Vorlieben oder den aktuellen Straßenbedingungen anpassen.

Das alles erweist sich bei ersten Fahreindrücken als eine gekonnte Zusammenstellung. Es zeigt sich aber auch, der große Volvo ist ein Gleiter, kein sportlicher Sprinter.

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