Voller Ideen und Platz satt: Der Skoda Superb Combi 2,0 TDI

Von: Sabine Neumann
Letzte Aktualisierung:
Skoda Superb Combi
Der Skoda Superb Combi überzeugt mit Größe, Ausstattung und Optik. Foto: obs/Skoda Auto Deutschland GmbH

Weiterstadt. Rasch mal ein Fahrrad im Kofferraum transportieren, ohne es zuvor auseinander zu bauen. Den lang aufgeschossenen Teenagern adäquate Beinfreiheit auf den hinteren Plätzen bieten. Bei den Nachbarn während des Umzugs mit Extrastauvolumen Eindruck schinden. Das sind nur einige der praktischen Dinge, mit denen so ein Skoda Superb Combi überzeugt.

Dazu kommt eine richtig schicke Optik. Das gilt insbesondere für die Sportsline-Version (Aufpreis: 5350 Euro). Dann zieren schicke 19-Zoll-Leichtmetallfelgen die lang gestreckte Silhouette. In Schwarz gehaltene Anbauteile wie Kühlergrill, Seitenleisten oder Außenspiegelkappen betonen die markanten Linien. Ein Heckspoiler, die um zehn Millimeter tiefer gelegte Karosserie und so manche Chromleiste würzen das Ganze mit einem Schuss Sportlichkeit. Bi-Xenonleuchten mit LED-Tagfahrlicht sowie LED-Rückleuchten mit Kristallglasoptik gibt es on Top.

Im Innenraum überzeugt das Topmodell des tschechischen Autobauers vor allem mit einem: mit Platz. Bei einem Radstand von 2,84 Metern kann es sich wirklich jeder Insasse ganz gemütlich machen. Beine überschlagen im Fond? Kein Problem. Kopf- und Ellbogenfreiheit sind in dem mit schwarzen Alcantara ausgestatteten Passagierabteil ebenfalls tadellos.

Fahrer und Beifahrer nehmen auf guten Halt gebenden Sportsitzen Platz, die sich individuell einstellen lassen. Das alles unterstreicht nachdrücklich den hochwertigen Eindruck des Passagierabteils - und weckt den Anschein, in einem höherklassigen Fahrzeug zu sitzen. Das gilt gleichermaßen für die Gestaltung, Anordnung oder Bedienung der Instrumente. Alles erklärt sich von selbst. Extras wie der in diversen Farben einstellbare Ambientebeleuchtung sorgen für den einen oder anderen Aha-Effekt.

Viele Sympathiepunkte

Clevere Lösungen wie der Schirm in der Tür, das Extra-Warnwestenfach in den vorderen Türen, ein simpel aufzusteckender Tablethalter an den Rücksitzen, Becherhalter in der Mittelkonsole mit "Easy-Open"-Flaschenöffnung, zwei USB-Anschlüsse oder die abnehmbare LED-Akkutaschenlampe im Kofferraum verhelfen dem großen Kombi zu noch mehr Sympathiepunkten.

Apropos Kofferraum. Der ist mit einem Volumen zwischen 660 und 1950 Litern riesig. Fünf Personen brauchen sich beim Urlaubsgepäck nicht zu bescheiden. Die Zuladung beim Superb gibt Skoda mit 664 Kilogramm an. Ein variabler Ladeboden macht das Verstauen von Koffern und Kästen einfach. Die Laderaumabdeckung öffnet und schließt sich halbautomatisch. Die Heckklappe wird elektrisch bedient.

Keinen Fehler macht man, wenn man in die Topmotorisierung für den Superb, den Zweiliter-Diesel (190 PS) mit Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb investiert. Mit einem maximalen Drehmoment von 340 Newtonmetern (Nm) zwischen 1750 und 3000 Umdrehungen ist der Vierzylinder nicht nur ausreichend durchzugsstark. Er lässt sich vor allem im mittleren Drehzahlbereich geschmeidig und laufruhig bewegen. In neun Sekunden erreicht laut Datenblatt die Tachonadel aus dem Stand die Tempo-100-Marke.

Die Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit 210 Kilometern pro Stunde (km/h) an. Abgesehen von einem kleinen Moment, den die Start-Stopp-Automatik an der Ampel braucht, um den Motor wieder zum Leben zu erwecken, macht das sehr kultiviert laufende Aggregat einfach nur Spaß. Zwischensprints oder ein zügiges Überholmanöver? Kein Problem. Einziger Wermutstropfen, wenn man die Vernunft allzu häufig beiseiteschiebt: der Normverbrauch von 4,5 Litern rückt mit 6,9 Litern laut Bordcomputer doch deutlich in die Ferne.

Die Sportsline-Ausstattung

Federn und Dämpfer zeigen eine gelungene Mischung aus Komfort und Sportlichkeit. Sowohl die eine als auch die andere Qualität kann über das in der Sportsline-Ausstattung serienmäßige adaptive Fahrwerk DCC (Normal, Eco, Sport, Individual) stärker betont werden. Im Sportmodus etwa geht es etwas zackiger um die Kurven, die Lenkung wird straffer. Das Ansprechverhalten des Motors ist direkter.

Die umfangreiche Ausstattung des Topmodells zeigt schon fast Oberklasse-Niveau. So gehören zur Sicherheitsausstattung die Multikollisonsbremse oder der Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion. Der dynamische Lichtassistent beinhaltet neben Tunnellicht oder Coming-home-Funktionen eine vollautomatische sowie situationsabhängige Lichtsteuerung, dynamisches Kurvenlicht oder automatische Leuchtweitenregulierung.

Der schlüssellose Zugang macht das Leben ebenso angenehm wie Klimaautomatik, Tempomat, Ablagefächer in den Türverkleidungen vorn und hinten für 1,5-Liter-Flaschen oder die Sitzheizung. Gönnt man sich dann noch Extras wie den adaptiven Abstandsassistenten (820 Euro), das Infotainmentpaket Columbus (2690 Euro) mit dynamischer Radio- und Navigationsfunktion, WLAN-Hotspot, DVD-Laufwerk, Verkehrszeichen- und Müdigkeitserkennung oder das hochwertige Soundsystem Canton (540 Euro), dann stehen unter dem Strich 53.540 Euro auf der Rechnung.

Nicht wenig für einen Mittelklasse-Kombi, ohne Zweifel. Doch der Skoda Superb Combi ist eben nicht nur für eine Vielzahl von möglichen Einsatzszenarien geeignet, sondern bietet auch einen Hauch von Oberklasse.

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