Streicheleinheiten nach dem Urlaub

Von: amv
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Autowäsche
Nach dem Urlaub ist oftmals eine Grundreinigung notwendig. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

München. Das Auto hat sich als zuverlässiger Urlaubsbegleiter erwiesen. Nun sollte es wieder fit für den Alltag gemacht werden. Ganz oben auf der Checkliste:

Anbauten, wie Zusatzspiegel, Fahrradträger oder Dachboxen abmontieren. „Dachboxen erhöhen den Spritverbrauch um bis zu einen Liter auf 100 Kilometern, also runter damit“, rät Eberhard Lang von TÜV Süd in München. Das gleiche gilt für Fahrradträger. Mit Rädern auf dem Dach kann der Mehrverbrauch sogar noch weiter steigen.

Auch einen Blick auf Öl, Kühlwasser und Bremsflüssigkeit werfen. Sie können nach der langen Reise inklusive Temperaturschwankungen abgesunken sein. Grundsätzlich empfiehlt es sich nach der Rückkehr den Wagen gründlich von außen waschen. Hartnäckige Insektenreste an der Fahrzeugfront lassen sich mit speziellen Reinigern leichter ablösen.

Bei der Gelegenheit gleich den Lack auf Kratzer sowie Steinschlagschäden untersuchen. Selbst kleinste Macken sollten ausgebessert werden, bevor Rost entstehen kann. Eine Reparatur kleiner Lackschäden bieten zahlreiche Werkstätten meist günstig und zu einem Festpreis an.

Essensreste, die sich auf der Reise in Zwischenräumen versteckt haben, sind oft Ursache für schlechte Luft im Auto. Deshalb ist es wichtig, Polster und Bodenbeläge gründlich abzusaugen. Dazu unbedingt Fußmatten raus und auch die Sitze in unterschiedliche Positionen bringen, um wirklich alle Stellen zu reinigen. Fenster ebenso innen gründlich reinigen. Abgase und Staub aus der Gebläseluft schlagen sich als Schmutzfilm nieder, der die Sicht beeinträchtigt. „Vor allem nachts und bei Gegenlicht kann dann die Fahrt plötzlich zu einem Blindflug werden“, gibt Lang zu bedenken.

Ist das Fahrzeug gereinigt und es riecht immer noch muffig, dann sollte man nach dem Pollenfilter schauen. Gerade nach langen Fahrten in staubiger oder feuchter Luft setzt sich der Filter schneller zu. Die Folgen: Weniger frische Luft, die Scheiben beschlagen, und im angesammelten Schmutz bilden sich Bakterien, Schimmel und dadurch schlechte Gerüche.

Versierte Autofahrer haben vor der Fahrt im beladenen Zustand den Reifenfülldruck auf die Werte für Volllast und Autobahn erhöht. Das kann bei einem großen Kombi schon mal ein Bar mehr bedeuten. Bei einem unbeladenen Fahrzeug und im Alltagsverkehr verursacht ein solcher Volllastdruck erhöhten Verschleiß in der Laufflächenmitte und längere Bremswege.

Außerdem fährt es sich weniger komfortabel. Die Korrektur des Drucks muss bei kalten Reifen geschehen. Falls die Scheinwerfer eine manuelle Leuchtweitenregulierung haben, muss die nach dem Entladen wieder auf „Null“ gestellt werden und eine anschließende Funktionskontrolle aller Lampen dient ebenfalls der Sicherheit.

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