München - Sparen mit dem Navi

Sparen mit dem Navi

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
smartphone, navigation, app, navi, app
Für Autofahrer ist die kürzeste Route nicht unbedingt die wirtschaftlichste Strecke.

München. Für Autofahrer ist die kürzeste Route nicht unbedingt die wirtschaftlichste Strecke. Staus oder Ampel können einem das Vorwärtskommen erschweren. In den meisten Fällen bedeutet dies, der Spritverbrauch steigt.

Abhilfe schafft moderne Elektronik: Immer mehr Navigationsgeräte errechnen die ökonomischste und ökologischste Strecke. „Viele Hersteller bieten dazu einen Öko-Modus an“, sagt Frank Volk von TÜV Süd in München.

Neben Streckenlänge und -profil zählt für die Wirtschaftlichkeit vor allem das Verkehrsaufkommen. Besonders schlecht für die Bilanz sind Staus: Wenn der Verkehr ins Stocken gerät, steigt der Verbrauch im Schnitt um bis zu 20 Prozent.

Deshalb empfiehlt Martin Grzebellus vom Navigationsdienstleister NavCert, selbst auf bekannten Routen den elektronischen Pfadfinder zu aktivieren, um immer aktuelle Verkehrsinformationen zu haben. Eine gute Navi-Lösung besitzt zwei Komponenten: Zum einen die eigentliche Navigation mit Empfänger für das Global Positioning System (GPS) sowie eine elektronischen Karte.

Sie bringt den Nutzer genau zum Ziel. Die zweite Komponente, der Empfänger für Verkehrsmeldungen, hilft, Staus zu umfahren. Meldungen über Staus und andere Verkehrsinformationen erhalten billigere Navis zumeist über UKW und den Traffic Message Channel (TMC).

Dieser Dienst bietet die Grundausstattung an Verkehrsinformationen. Er ist kostenlos und wird unhörbar über die öffentlich-rechtlichen Radiosender ausgestrahlt. Wer mehr möchte, muss mehr zahlen: Mal ist der Preis für die aktuelleren sowie vollständigeren Informationen im Preis des Navi enthalten, mal fallen Kosten für eine ständige Internet-Verbindung unterwegs an.

Hier entlasten Flatrates das Portemonnaie. Unwirtschaftliche Navigation ist oft allerdings auch eine Einstellungssache. Wichtig ist, „kürzere Zeit“ oder „geringen Kraftstoffverbrauch“ in der Routenführung zu wählen und nicht „kürzeste Strecke“ . „Manchmal schlagen Geräte eine zwei Stunden längere Fahrzeit vor, um zehn Kilometer Weg zu sparen“, schildert Grzebellus seine Erfahrungen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert