München - Sorgenfrei in die Ferien: So wird das Auto urlaubsfit

Sorgenfrei in die Ferien: So wird das Auto urlaubsfit

Von: amv
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symbol autobahn stau unfall blaulicht Symbolfoto: dpa
Bevor es in die Sommerferien geht, sollte man sein Auto urlaubsfit machen.

München . Ende des Monats beginnen in Nordrhein-Westfalen die Schulferien. „Wer dann mit dem eigenen Auto auf Reisen geht, sollte dieses also rechtzeitig urlaubsfit machen, damit die Technik für die Strapazen gerüstet ist“, rät Vincenzo Luca von TÜV Süd in München.

„Mindestens 14 Tage vor dem Aufbruch sollte der Fahrzeugbesitzer einen Blick ins Serviceheft werfen. Mit diesem lässt sich überprüfen, ob beispielsweise Ölwechsel oder Austausch der Bremsflüssigkeit fällig sind.“ Das Durchchecken hilft etwaige Probleme auf der Reise zu verhindern.

Vor Urlaubsfahrten ins Ausland sollte man sich über die dort geltenden Verkehrsvorschriften und Pflichten informieren. So vermeidet man Ärger und hohe Geldstrafen. Beispielsweise sind in einigen Ländern der Kauf einer Vignette oder die Entrichtung einer Maut notwendig. Anderswo besteht beispielsweise am Tag Lichtpflicht. Auf aktuellen Stand sollte zudem das Navi-System gebracht werden, falls nötig mit einem Up-date. „Das kann viel Verdruss unterwegs vermeiden“, weiß der TÜV Süd-Fachmann.

Ist ein Werkstattbesuch gemäß Serviceheft nicht notwendig, reichen ein paar kleinere, gleichwohl wichtige Checks. So sollte zur Urlaubsinspektion unbedingt ein Blick auf die Reifen geworfen werden: Die Profiltiefe von vier gleichen Reifen sollte mindestens vier Millimeter betragen. „Außerdem sollten die Räder auf Risse und sonstigen Verschleiß hin geprüft werden, Das gilt auch für das Reserverad“, rät Luca.
 
Ebenfalls das Überprüfen der Flüssigkeitsstände steht auf der To-do-Liste. Öl, Kühlmittel und Wischwasser falls nötig sind aufzufüllen. In den Kofferraum gehören neben Warndreieck, Reifenpannenset oder Ersatzreifen ausreichend Warnwesten sowie ein Verbandskasten. Abgelaufene oder fehlende Inhalte sollten Autofahrer unbedingt ersetzen. „Das gesamte Sicherheitszubehör sollte jederzeit griffbereit sein und deshalb erst nach dem Einladen der Koffer verstaut werden“, legt Vincenzo Luca den Autourlaubern ans Herz.

Wichtige Dokumente wie die Fahrzeugpapiere, die Grüne Versicherungskarte, der Personalausweis, die Bedienungsanleitung des Autos, Notfall-Rufnummern und natürlich der Führerschein gehören in jedem Fall mit an Bord. Empfehlenswert ist es darüber hinaus, den Europäischen Unfallbericht mitzuführen. Wenn der Urlaub außerhalb der EU stattfindet, kann unter Umständen ein internationaler Führerschein notwendig sein. Diesen muss der Fahrer rechtzeitig beantragen.

„Um sich im Falle eines Verlustes oder Diebstahles ausweisen und Ersatzpapiere schneller beschaffen zu können, sollten von allen wichtigen Dokumenten Kopien gemacht und getrennt von den Originalen aufbewahrt oder aber eingescannt und an die eigene E-Mail Adresse geschickt werden“ empfiehlt der TÜV Süd-Fachmann: „Aber Achtung, diese Kopien ersetzen rechtlich gesehen nicht die Originaldokumente, helfen aber im Ernstfall.“


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