So „überwintern“ Oldtimer richtig

Von: vo
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Oldtimer
Foto: Clipdealer

München. Wer einen Oldtimer besitzt, hegt und pflegt das alte Fahrzeugmodell in der Regel sehr. Es wird meist viel Aufwand betrieben, um das eigene Schätzchen ins rechte Licht zu rücken und gegebenenfalls mit originalen Ersatzteilen zu reparieren.

Doch viele Oldtimer-Besitzer wissen nicht so richtig, was sie mit ihrem Fahrzeug über die Wintermonaten machen sollen. Nachfolgend wird erläutert, was in Sachen Überwinterung beachtet werden sollte.

Gute Pflege ist entscheidend

Heutzutage ist es für Oldtimer-Liebhaber nicht mehr schwierig, sein Wunschfahrzeug zu finden und zu kaufen. Während noch vor ein paar Jahren Oldtimer-Begeisterte auf Messen, Veranstaltungen oder auch in Fachzeitschriften nach den bevorzugten Fahrzeugmodellen Ausschau halten mussten, geht das heute mit Plattformen wie Classic Trader sehr viel unkomplizierter und schneller.

Auf der Online-Plattform gibt es eine riesige Auswahl an klassischen Fahrzeugen, darunter auch neuere Youngtimer. Sind die besonderen Autos erst einmal im Besitz des Oldtimer-Liebhabers, folgt in der Regel die Pflege des klassischen Fahrzeugs. Denn ein besonders gut erhaltener Oldtimer mit einer intakten Optik ist äußerst wertintensiv und kann sogar ein wertsteigernder Faktor sein.

Perfekter Standplatz für das Fahrzeug

Das Wichtigste hinsichtlich der Unterbringung eines wertvollen Oldtimers ist ein trockener Stellplatz. Die Besitzer sollten das Fahrzeug zuvor ordentlich reinigen, insbesondere an den Radkästen und auch am Unterboden, denn hier kann sich der Schmutz richtig ins Blech reinfressen. Es empfiehlt sich hierbei ein Hochdruckreiniger, der die gesamte Außenkonstruktion reinigt.

Spezielle Pflegemittel sollten für die Reinigung des Innenraums Verwendung finden. Bei Oldtimer-Cabrios sollte vor der Überwinterung auch das Verdeck gereinigt werden. Hierfür am besten die Scharniere und Dichtungen mit einem Öl einschmieren und das Verdeck über die Wintermonate ein Stück weit offen lassen. Dadurch wird die Spannung zwischen den Verankerungen weggenommen. Zudem sollte der Besitzer vor der Abstellperiode frisches Öl in den Tank füllen, denn im alten Öl können sich aggressive Stoffe bilden.

Den Standort mehrmals wechseln

Ein weiterer hilfreicher Tipp ist es, den Standort des Oldtimers mehrmals zu wechseln. Bei dieser Gelegenheit kann die Kühlflüssigkeit und auch die Scheibenwischanlage überprüft werden. Zusätzlich kann auch der Reifendruck geprüft werden, denn selbst wenn das Fahrzeug nur steht, kann es zum Druckabfall der Reifen kommen.

Bei längerer Standzeit empfiehlt sich sogar ein leicht erhöhter Druck von bis zu 3 bar. Oldtimer-Liebhaber wissen auch in der Regel, dass der Motor des Fahrzeugs während der Überwinterungsphase abgeklemmt und gleichzeitig an einem Erhaltungsgerät abgeschlossen wird. Zur Vorbeugung von Schimmelbildung können in einer trockenen Garage auch durchaus die Seitenscheiben der Fenster etwas geöffnet werden. Die Garage selbst sollte ohnehin gut belüftet, aber dennoch trocken sein.

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