Skoda Kodiaq: Ein bärenstarkes Angebot

Von: amv
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Neuvorstellung Skoda Kodiaq Auto
Die Preise für den Skoda Kodiaq beginnen bei 25.490 Euro. Foto: obs/Skoda Auto Deutschland GmbH

Weiterstadt. Dieser Skoda macht seinem Namen alle Ehre. Denn so bärenstark wie die gleichnamige Braunbären-Spezies in Alaska, so stark zeigt sich auch Skodas erstes großes SUV. Mit 4,70 Meter Länge reiht sich der Skoda Kodiaq vor einem VW Tiguan und einem Audi Q5 ein, ist genauso lang wie ein Hyundai Santa Fe und nur 18 Zentimeter kürzer als ein BMW X5.

Das zeigt, welche Klientel Skoda ins Visier nimmt. Gemäß dem Unternehmensslogan „simply clever“ positioniert sich der Kodiaq preislich in der Mitte, bietet jedoch diverse Features, die man so nur aus dem automobilen Oberhaus kennt. Zudem gibt es einige Pfiffigkeiten wie ein zweites Handschuhfach oder gummierte Stoßkanten, die sich beim Öffnen schützend um die Türkanten legen.
 
Technisch basiert der erste SUV der tschechischen VW-Tochter auf dem Tiguan, ist aber nicht nur 20 Zentimeter länger, sondern bietet innen auch mehr Platz. Das gilt sowohl für die Passagiere auf der um 180 Millimeter längs verschiebbaren Rückbank (Lehnen sind im Verhältnis 60:40 klappbar) als auch für das Kofferraumvolumen. Es beträgt beim Fünfsitzer - zwei versenkbare zusätzliche Sitze gibt es für 890 Euro Aufpreis - satte 720 Liter und kann variabel bis auf 2065 Liter vergrößert werden.
 
Punkte sammelt der Kodiaq nicht nur mit seinem satten Raumangebot. Die verwendeten Materialien hinterlassen einen hochwertigen Eindruck. Die Sitze geben besten Halt und bieten Komfort auf der langen Strecke. Der Armaturenträger ist gradlinig gezeichnet. Ein 6,2-Zoll-Touch-Display im Glas-Design mit gestochen scharfem Bild krönt den durchweg positiven Gesamteindruck. Dazu tragen überdies die Vielzahl der Ablagen mit großen Fächern für 1,5-Liter-Flaschen in den Türen sowie moderne Infotainment- und Konnektivitätssysteme mit USB-Anschluss im Fond bei. Das wird den mitfahrenden Nachwuchs freuen.
 
Für den Vortrieb stehen zum Marktstart im März drei Benziner und zwei Diesel zur Wahl - alles Turbomotoren. Der 1,4 TSI ist sowohl mit 125 PS oder mit 150 PS im Angebot. An der Spitze der Benziner steht der Zweiliter-TSI mit 180 PS. Bei ersten Fahreindrücken zeigte sich, das Triebwerk hängt bestens am Gas und verrichtet laufruhig seine Arbeit. Lediglich bei höheren Drehzahlen werden die Arbeitsgeräusche etwas kerniger. Der Verbrauch klettert dann auch über die Zehn-Liter-Marke.

Deutlich weniger benötigen die Zweiliter-Diesel (beide mit SCR-Katalysator und 150 PS oder 190 PS). Schon der kleinere Selbstzünder überzeugt mit gutem Antritt, enormer Durchzugskraft und großer Laufruhe. Dazu bleibt die Maschine selbst unter Volllast noch angenehm leise. Die 190-PS-Variante wirkt nur unwesentlich kräftiger. Sechsgang-Schaltung ist serienmäßig. Siebengang-DSG-Getriebe gibt es gegen Aufpreis oder ist bei den beiden stärksten Motoren Serie. Ebenso der Allradantrieb, der bis auf den Einstiegsbenziner als Option zu haben ist.

 
Passend zur Dynamik aller Triebwerke haben die Techniker das Fahrwerk abgestimmt. Überaus komfortabel geht es über schlechte Wegstrecken, sportlich agil in flotter Fahrt um enge Kurven. Seitenneigung? Fehlanzeige. Auch hier also macht der Kodiaq einen bärenstarken Eindruck, den Skoda mit einer umfangreichen Ausstattung schon für das Basismodell zum Preis ab 25.490 Euro noch unterstreicht.
 


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