Silber oder grau? Beim Autokauf zählt mehr als nur die Farbe!

Von: vo
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Autokauf
Foto: Dima Sidelnikov / Shuttertock.com

Berlin. In punkto Autokauf gehören die Deutschen nach wie vor zu den besonders fleißigen Gesellschaft. Wie Zahlen des Kraftfahrzeug-Bundesamtes eindrucksvoll aufzeigen, hat es allein im Januar 2016 über 218.000 Neuzulassungen sowie mehr als 550.000 Besitzumschreibungen im Bereich der Pkws gegeben.

Beim Look der Neuwagen dominierte nach Informationen des VDA zudem die Farbe Silber (grau) mit 28,7% aller neu zugelassenen Fahrzeuge. Doch so schön eine wirklich gute Lackierung auch aussehen mag, gibt es beim Kauf eines Autos viel interessantere Faktoren. Im Folgenden wird deshalb aufgezeigt, worauf Autokäufer besonders achten sollten.

Welches Auto wünsche ich mir - und welches kann ich mir leisten?

Sehr viele Menschen haben eine konkrete Wunschvorstellung, wenn es um einen neuen Wagen geht. Dabei spielen vor allem folgende Aspekte eine wichtige Rolle:

- Ausrichtung: Während ein Interessent vor allem einen sportlichen Wagen mit entsprechender Geschwindigkeit sucht, benötigt eine Familie eher einen Kombi. Auch edle sowie elegante Karossen sind natürlich immer sehr begehrt und werden genauso wie Geländewagen sehr häufig gesucht.

- Prestige: Nicht selten stellt auch das Prestige einer Automarke ein wichtiges Kaufargument dar. Ob nun Mercedes-Benz, BMW, Porsche oder Audi - diese Automarken genießen weltweit einen hervorragenden Ruf!

- Ausstattung: Eine luxuriöse Ausstattung weit über dem Standard mit edlen Ledersitzen und allerlei Annehmlichkeiten im Cockpit kann ebenfalls den Traum eines Autokäufers darstellen.

Doch bevor ein Kauf tatsächlich Realität wird, kommt die Kollision mit der Realität. So müssen Autokäufer natürlich auch die finanzielle Seite stets im Blick behalten. Im Luxusbereich sind beispielsweise auch Gebrauchte Wagen noch sehr teuer. Aus diesem Grund ist es bereits im Vorfeld sehr hilfreich, die eigenen Wünsche mit dem vorhandenen Budget oder den Finanzierungsmöglichkeiten abzugleichen.

Was ist beim Autokauf zu beachten?

Der Kauf eines Autos stellt für die meisten Menschen ein recht großes und keinesfalls alltägliches Projekt dar. Die folgenden Tipps sollen Interessenten helfen, die Kosten beim Autokauf möglichst gering zu halten:

1. Die Finanzierungsentscheidung - Barkauf, Händlerfinanzierung oder Bank?

Die wichtigste Frage beim Kauf eines Autos ist natürlich die Finanzierung. Bei den wenigstens Menschen reichen die Geldreserven, um einfach mit dem nötigen Bargeld zu einem Autohändler zu gehen und das Wunschauto sofort zu bezahlen. In den meisten Fällen steht also eine Finanzierung an. Dabei haben Interessenten die Wahl zwischen einer Händlerfinanzierung oder dem Weg zu einer unabhängigen Bank.

Während Händler bei ihren Finanzierungen häufig mit sehr günstigen Zinskonditionen locken, bietet der Autokredit einer unabhängigen Bank den Auftritt als Barzahler. Dabei ist nicht selten ein Barzahler-Rabatt von bis zu 3% des Kaufpreises drin, so die SZ.

2. Ausstattung - je weniger, desto günstiger

Wer bereits eine günstige Finanzierungsmöglichkeit gefunden hat, kann auf der anderen Seite natürlich noch versuchen, das Rabattpotenzial komplett auszuschöpfen. Ein guter Ansatzpunkt stellt hierbei die Ausstattung dar:

- "Lagerautos" lassen sich nicht mehr individuell konfigurieren, bringen aber ein großes Rabattpotenzial mit sich und sind zudem sofort lieferbar.

- Vorführwagen werden vom Autohändler für Probefahrten genutzt und haben deshalb oftmals bereits die ersten Kilometer auf dem Tacho. Auch hier ist der Verkäufer natürlich bereit, entsprechend hohe Rabatte einzuräumen.

- Reimporte stellen ebenfalls eine Möglichkeit dar, von entsprechenden Rabatten zu profitieren.

- Werden zudem absatzschwache Autos oder Modell mit baldigem Nachfolger gewählt, ist auch hier die Chance auf einen saftigen Preisnachlass deutlich höher.

Zudem sollte beachtet werden, dass die Basis-Ausstattung von Automodellen immer günstiger ausfallen als individuelle Konfigurationen. Wer den Kaufpreis also senken möchte und keinen gesteigerten Wert auf zusätzliche Ausstattungsmerkmale legt, spart auch hier.

3. Jahreswagen statt Neuwagen - ein riesiges Sparpotenzial wartet

Wenn Interessenten sich speziell nach Jahreswagen umschauen, ergibt sich eine weitere attraktive Sparmöglichkeit. Bei Jahreswagen handelt es sich um Fahrzeuge, die von Firmen oder Autohäuser genutzt und bereits nach 1-1,5 Jahren zurückgebracht werden.

Häufig haben diese zudem eher wenige Kilometer auf de. Tacho. Wer statt eines Neuwagens auf einen Jahreswagen zurückgreift, kann laut financescout24.de auf Nachlässe von über 25% auf den Listenpreis hoffen. Somit lässt sich also ein "Quasi-Neuwagen" zu deutlich vergünstigten Konditionen erwerben.

Tipp: Autokäufer sollten beim Verkaufsgespräch auch ihre persönlichen Rahmenbedingungen nutzen. Wer seinen Neuwagen auch dienstlich nutzen möchte, kann nach Firmen-Rabatten fragen. Darüber hinaus erhalten mitunter auch Journalisten oder Beamte Nachlässe auf den Kaufpreis!

Gebrauchtwagenkauf - unbedingt den Wagen checken!

Wer keinen Neuwagen erwerben möchte, sondern auf ein gebrauchtes Modell setzt, sollte unbedingt folgende Punkte beachten:

Tachostand: Leider kommt es immer wieder vor, dass der Kilometerstand von Gebrauchtwagen gefälscht wird, damit diese als jünger ausgegeben werden können. Gerade deshalb ist es wichtig, den Tachostand zu kontrollieren und durch einen Blick in das Serviceheft Hinweise auf eine mögliche Manipulation zu erkennen. Weitere Methoden verrät mobile.de.

Zustand des Wagens: Ein genauer Blick auf den äußeren Zustand des Autos sowie unter die Motorhaube gehört vor dem Gebrauchtwagenkauf zum Pflichtprogramm. Wer sich selbst nicht gut auskennt, sollte einen versierten Helfer auf dem Bekanntenkreis mit zur Besichtigung nehmen. Auf diese Weise lassen sich Mängel bereits vorher erkennen.

Unfallschäden: Unfallschäden an einem Gebrauchtwagen mindern nicht nur dessen Wert, sondern können auch langwierige Probleme nach sich ziehen. Gerade bei funktionalen Beschädigungen könnte der Gebrauchtwagen schnell zum "Reparaturkosten-Grab" werden. Aus diesem Grund sollten Interessenten bei Unfallschäden immer genau nachfragen.

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