Weiterstadt - Seat Leon X-Perience: Etwas im Abseits

Seat Leon X-Perience: Etwas im Abseits

Von: amv
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Seat Leon X-Perience
Drei Diesel-Motoren (110 PS/150 PS/184 PS) und ein Benzinaggregat (180 PS) sowie - je nach Modellvariante - ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe stehen beim Seat Leon X-Perience zur Wahl. Foto: dpa

Weiterstadt. Für Entwicklungs-Vorstand Matthias Rabe „garantiert der Seat Leon X-Perience emotionalen Fahrspaß und besten Nutzwert“. Etwas weniger euphorisch betrachtet reiht sich die VW-Tochter mit ihrer jüngsten Kreation ein in die Reihe immer beliebter werdender Kombis mit rustikalem Outfit.

Entsprechend besitzt er eine um 27 Millimeter erhöhte Bodenfreiheit, serienmäßigen Allradantrieb sowie Stoßleisten aus dunklem Kunststoff und einen silberfarbenen Plastik-Unterfahrschutz. Wer also partout mag, kann sich etwas mehr Gelände zutrauen als den Schotterweg zum Biobauernhof.

Drei Diesel-Motoren (110 PS/150 PS/184 PS) und ein Benzinaggregat (180 PS) sowie - je nach Modellvariante - ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe stehen zur Wahl. Bei den Top-Versionen lassen zudem sich elektronisch die Lenkunterstützung, die Gasannahme und die Schaltzeitpunkte variieren. Außerdem gibt es teils gegen Aufpreis integrierte Assistenzsysteme bis hin zur automatischen Distanzregelung (ACC) mit Front Assist und Notbremsfunktion. Alle Antriebsversionen sind mit Start-Stopp und Rekuperationssystem ausgerüstet. Der „perfekte Begleiter für einen aktiven Lebensstil“ (O-Ton Hersteller) kostet ab 28.750 Euro

Der Allradantrieb des neuen Leon nutzt eine neu entwickelte Lamellenkupplung mit hydraulischer Betätigung samt elektronischer Regelung, eine Haldex-Kupplung der fünften Generation. Sie reagiert unverzüglich auf alle erdenklichen Antriebseinflüsse und bietet damit ein Plus an aktiver Sicherheit und Fahrdynamik. Zugunsten der Achslastverteilung ist die Kupplung am Ende der Kardanwelle vor dem Hinterachsdifferenzial angeordnet.

Im normalen Fahrbetrieb überträgt die Kupplung die Motorkräfte zum größten Teil auf die vorderen Räder. Falls dort die Traktion nachlässt, wird die Antriebskraft innerhalb weniger Millisekunden stufenlos nach hinten portioniert. Die Kupplung kommt in ihrer neuen Generation ohne den zuvor nötigen Druckspeicher aus; sie ist erheblich kompakter und 1,4 Kilogramm leichter als das Vorgängerbauteil.

Insgesamt mutiert der Allradkombi mit seiner Technik zwar nicht wirklich zu einem Offroader. Aber er wühlt er sich problemlos durch leichtes Gelände und bietet bei glatter Fahrbahn zusätzliche Traktion. Für die Fortbewegung auf normalen Straßen bietet der Leon eine straffe Abstimmung, ohne dass der Komfort allzu kurz kommt.

Den Frontinsassen kommt ein in dieser Fahrzeugklasse hervorragendes Platzangebot zu Gute. Der Fahrer findet einen funktional gestalteten Arbeitsplatz vor und wird bei der Bedienung vor keine Rätsel gestellt. Das Interieur präsentiert sich im direkten Vergleich zu den Frontantriebsmodellen etwas aufgewertet mit diversen schmückenden Applikationen. Gegen entsprechenden Aufpreis schafft eine braune Alcantara-Ausstattung sogar einen Hauch von Luxus.

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