Schwalbach - Range Rover Sport: Der Dynamiker in der Familie

Range Rover Sport: Der Dynamiker in der Familie

Von: amv
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Range Rover Sport
Sportlich sieht er nicht wirklich aus, der neue Range Rover Sport. Foto: dpa

Schwalbach. Sportlich sieht er nicht wirklich aus, der neue Range Rover Sport. Eher dynamisch. Im Wesentlichen ist er ein Stück aus dem Range Rover, aber mit gelungenen Designelementen des kleineren Evoque in seinem Profil.

 Eine schlankere Nase, geflügelte Scheinwerfern sowie die abschwingende Dachlinie ergeben eine gekonnte Balance zwischen klassischem und modernem Styling.

Innen herrscht die unternehmenstypische Mischung aus Leder und Holz, elegant und stilvoll. Technisch gibt es neue Steuerprogramme für den Allradantrieb, eine Alu-Karosserie statt Stahl und insgesamt 420 Kilogramm weniger Gewicht. Die Diät hat sich gelohnt. Das Abspecken bringt gleich mehrere Vorteile. So lässt sich der Edel-SUV deutlich agiler fahren als der Vorgänger. Auch der Kraftstoffverbrauch dürfte profitieren.

Noch gibt Land Rover allerdings nur voraussichtliche Werte für die zunächst drei angebotenen Triebwerke an. Da ist zum einen der Dreiliter-V6-Diesel, der in zwei Leistungsstufen mit 258 oder 292 PS (59.600/69.500 Euro) zu haben ist und 7,3 beziehungsweise 7,5 Liter verbrauchen soll. Der 510 PS starke Benziner dürfte hierzulande keine Rolle spielen. Bei ersten Fahreindrücken erwies sich der stärkere Selbstzünder als rundum überzeugend. Er verrichtet seine Arbeit enorm leise und laufruhig.

Lediglich wenn der Fuß das Gaspedal kräftig durchdrückt, meldet sich die Maschine mit einem sonoren Brummen, das fast an einen Achtzylinder erinnert, zu Wort. Dann aber geht die Post auch richtig ab. Für den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 nennt Land Rover 7,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 222 Kilometer pro Stunde angegeben. 600 Newtonmeter werden bei Bedarf auf die beiden Achsen des generell über alle vier Räder angetriebenen Range Rover Sport gewuchtet und Überholmanöver so zu einem Kinderspiel. Übertragen wird die Kraft über eine fein abgestimmte Achtgang-Automatik.

Der Wechsel zwischen den Fahrstufen ist nicht zu spüren. Für alle Triebwerke gilt weiter eine Anhängerlast von bis zu 3,5 Tonnen. Das Fahrverhalten ist trotz der Größe des Sport überaus handlich und agil. Flotte Kurvenfahrten? Kein Problem. Seitenneigung? Fehlanzeige. Und im Gelände hat der Sport ohne jede Einschränkung einen ganz großen Auftritt. Da gibt es so gut wie keine Hindernisse, vor denen er passen müsste. Das gilt auch für Wasserdurchfahrten.

Die Watttiefe beträgt nun 850 Millimeter (plus 150 Millimeter). Wie hoch das Wasser steigt, kann auf dem Display angezeigt werden. Dabei misst die neue Wade-Sensing-Funktion (350 Euro Aufpreis) die Wassertiefe. Aber solche Feinheiten werden den meisten Sport-Fahrern verborgen bleiben, erfahrungsgemäß nutzt nur eine verschwindende Minderheit das Geländepotenzial.

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