Stuttgart - Porsche Panamera: Ein 911er für die Familie

Porsche Panamera: Ein 911er für die Familie

Von: amv
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Panamera
Optisch lehnt sich der Panamera jetzt deutlich an den 911 an, dessen Dachlinie er übernommen hat. Auch Gesicht und Heck sind markanter als beim Vorgänger. Foto: Porsche

Stuttgart. Von wegen Fahrspaß und - relativ - wenig Verbrauch gehen nicht zusammen. Porsche zeigt mit der neuen, der zweiten Generation des Panamera, dass die Gleichung aufgehen kann, wenn der Kunde denn den Diesel wählt.

Der war schon im Vorgänger als Sechszylinder mit 300 PS wahrlich nicht schwachbrüstig. Doch so richtig sportlich ging es denn doch nicht voran. Das hat sich grundlegend geändert. Der jetzt eingesetzte Vierliter-V8 mit doppelter Aufladung, bekannt aus dem Audi SQ7, wuchtet 422 PS auf die Straße. Die treiben den Panamera mit geradezu brachialer Gewalt vorwärts. 850 Newtonmeter (Nm) liegen bereits bei 1000 Umdrehungen, also quasi im Standgas, an.

So prescht die viertürige Sportlimousine in 4,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Marke 200 wird bereits nach etwas mehr als 17 Sekunden passiert. Schluss ist erst bei Tempo 285 (Werksangaben). Als Normverbrauch nennt Porsche 6,7 Liter je 100 Kilometer. Bei ersten Fahreindrücken wies der Bordcomputer neun Liter aus.

Die schier unbändige Kraft des Selbstzünders wird über ein fein abgestimmtes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe auf alle vier Räder übertragen. Diese Technik teilen sich auch die beiden anderen Panamera-Varianten, der 2,9-Liter-V6-Biturbo (440 PS) und der Vierliter-V8-Biturbo (550 PS). Optional bietet Porsche für die Baureihe eine Allradlenkung. Sie hält den Wagen noch besser in der Spur. Ein klares Plus für die Fahrdynamik.

Auch im Kapitel Komfort hat der Panamera zugelegt. Schlechte Fahrbahnstücke nimmt der Viertürer, vor allem wenn die Luftfederung installiert ist, mit hoher Souveränität. Optisch lehnt sich der Panamera jetzt deutlich an den 911 an, dessen Dachlinie er übernommen hat. Auch Gesicht und Heck sind markanter als beim Vorgänger. Im Interieur ist Luxuslimousine angesagt.

Die Designer haben zwei Sieben-Zoll-Displays neben dem mittig platzierten analogen Drehzahlmesser vor dem Fahrer platziert. Über der Mittelkonsole, überwiegend mit Berührungssensoren statt Schaltern ausgestattet, liegt ein 12,3-Zoll-Touch-Display für unter anderem Navigationsanzeigen, Klima- und Audioanlage sowie Telefonbedienung. Dazu gibt es Platz satt und neue Sitze, die besten Halt geben.

Das alles hat natürlich seinen Preis, 113.027 Euro kostet der Einstieg in die Panamera-Welt, 153.011 Euro kostet das Spitzenmodell, 116.954 Euro der Diesel – und in dem gibt es jetzt mehr Fahrspaß als je zuvor.

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