Köln - Peugeot 108: Mit Barcode und Kofferraumbeleuchtung

Peugeot 108: Mit Barcode und Kofferraumbeleuchtung

Von: amv
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Peugeot Symbol Symbolfoto Auto 108
Modellwechsel: Der Peugeot 108 löst den 107 ab. Symbolbild: dpa

Köln. Drei Brüder, aber unterschiedliche Charaktere. Technisch sind der Peugeot 108 und der Citroen C1 baugleich mit dem neuen Toyota Aygo. Der setzt auf eine extrovertierte Optik, der C1 auf einen Kampfpreis. Nur 8490 Euro kostet die Advance-Ausstattung als Dreitürer.

Peugeot will hingegen „mit Eleganz und vielfachen Individualisierungsmöglichkeiten“ locken, skizziert Deutschland-Geschäftsführer Marcel de Rycker seine Strategie. Entsprechend gibt es etliche Dekors, Lackierungen und Innenraum-Optionen. Ein großes Rolldach aus Stoff ist ebenfalls erhältlich.

„Dressy“, „Tattoo“, oder „Barcode“, nennt Peugeot einige der sieben Farbwelten des neuen 108 und der ist nun auch kein Kleinstwagen mehr, sondern ein „City Car“, sagt de Rycker. Besonders stolz sind die 108-Entwickler auf das Infotainmentsystem mit Touchscreen samt Mirror Screen-Funktion. Damit können Funktionen eines Smartphones auf dem Touchscreen des Armaturenbretts dargestellt und bedient werden. Zumindest theoretisch. Praktisch funktioniert die prinzipiell pfiffige Technik derzeit wohl nur bei einigen i-Phone- und Samsung-Modellen.

Äußerlich will sich Peugeots City Car mit scharf gezeichneten Scheinwerfern, einer markanten Einfassung für die Nebelscheinwerfer, einem chromeingefasster Kühlergrill von den beiden Konkurrenten absetzen und ahmt seine größeren Brüder 308 und 508 nach. Im Innenraum des Kleinsten in Peugeot-Portfolio werten farbig-lackierte Kunststoffe die ansonsten aus dunklem Hartplastik bestehende Atmosphäre durchaus angenehm auf.

Bei einer Fahrzeuglänge von nur 3,47 Meter gibt es erstaunlicherweise Platz für vier Personen, wenngleich im Fond eher nur Kinder bequem mitfahren. Wer häufig vollbesetzt unterwegs ist, sollte einen Fünftürer wählen, sonst wird das Durchschlängeln auf Dauer zu mühsam.

Mit dem Öffnen der Heckklappe schwenkt die Ablage nach oben und gibt einen überschaubaren Laderaum von 196 Litern frei. Über die 77 Zentimeter niedrige Ladekante freut sich der Rücken. Durch die hälftig umklappbare Rückbank lässt sich das Laderaumvolumen auf bis zu 750 Liter erhöhen.

Für den Antrieb hält Peugeot zwei Dreizylinder-Motoren bereit, die in allen Antriebsvarianten weniger als 100 Gramm pro Kilometer (g/km) CO2 emittieren (Werksangaben). Der 1,0-Liter-Benzinmotor entwickelt eine Leistung von 68 PS. Den Dreizylinder bietet Peugeot auch als e-VTi 68 mit Stop&Start-System an. In dieser Variante belaufen sich die CO2-Emissionen auf 88 g/km, der Verbrauch sinkt auf 3,8 Liter je 100 Kilometer.

Zudem ist für den 1,0-Liter-Motor gegen Aufpreis ein automatisiertes Fünfganggetriebe erhältlich. Hier liegen die CO2-Emissionen bei 97 g/km. Das Antriebsangebot wird komplettiert von einem 1.2 Liter-Motor (82 PS), der mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt ist und einen Durchschnittsverbrauch von 4,3 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 99 g/km aufweist.

Je nach Motorisierung liegen die Höchstgeschwindigkeit zwischen 160 und 170 Kilometer pro Stunde (km/h), die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 zwischen elf und 14,6 Sekunden. Das sind Werte, die für die Kurzstrecke absolut reichen. Insbesondere bei längeren Passagen offenbart der 108 ein überraschend komfortables Fahrwerk. Selbst auf unebenem Asphalt schluckt das gut austarierte Zusammenspiel von Federung und Dämpfung die meisten Bodenwellen und harmoniert sehr anständig mit der recht direkten Lenkung.

Die Preisliste beginnt bei 8.890 Euro und reicht bis 14.850 Euro. Mit diversen Schmankerln wie etwa dem Lederpaket (800 Euro) wird rasch die 15.000-Euro-Grenze geknackt. Dabei muss man nicht jedes Angebot verstehen. Beispielsweise beinhaltet das „Cool-Paket“ (300 Euro) neben einer automatischen Klimaanlage auch einen Lichtsensor oder das „Innovationssystem“ (555 Euro) eine Kofferraumbeleuchtung.

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