München - Parkuhrdefekt: Wenn die Uhr nicht mehr tickt

Parkuhrdefekt: Wenn die Uhr nicht mehr tickt

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
Parkscheinautomat
Wenn der Parkscheinautomat defekt ist, muss man wieder auf die gute alte Parkscheibe zurückgreifen. Foto: dpa

München. Wenn Parkuhr oder Parkscheinautomat defekt sind, muss die Parkscheibe her. Sie wird gut sichtbar hinter der Frontscheibe hingelegt und auf den Strich der halben Stunde eingestellt, die der Ankunft folgt (Beispiel: Ankunft 10.07 Uhr, Einstellung 10.30 Uhr). Daran erinnert der Autoclub KS in München.

Ob die Parkuhr defekt ist oder nicht, man darf die zulässige Parkzeit nicht überschreiten, auch nicht kurzfristig. „Es ist aber zulässig, die Parkzeit zu verlängern, indem man weitere Münzen einwirft oder einen weiteren Parkschein zieht, allerdings nur bis zur angegebenen Höchstparkdauer“, erläutert KS-Sprecher Thomas Achelis das Regelwerk.

Funktioniert die Parkuhr, darf man die Restparkzeit des Vorgängers nutzen, bei Parkscheinautomaten nur, wenn der Vorgänger den Parkschein weitergibt. Der muss für das Überwachungspersonal gut sichtbar hinter der Frontscheibe liegen.

Beim Halten zum Ein-/und Aussteigen oder Be-/und Entladen braucht man nicht zu zahlen, betont Achelis. Sind mehrere Kleinfahrzeuge (Smart oder Motorräder) in einer Markierung abgestellt, muss beim Parkscheinautomaten an jedem Fahrzeug ein Parkschein angebracht sein. An der Parkuhr genügt es, wenn sie in Gang gesetzt ist, egal von wem.

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