Rüsselsheim - Opel Insignia Country Tourer: Auf die rustikale Art

Opel Insignia Country Tourer: Auf die rustikale Art

Von: amv
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Opel Insignia
Sitzt höher und wird über alle Viere angetrieben: Opel plant vom Insignia Sports Tourer die 4x4-Variante Country Tourer für widrige Wege. Foto: dpa

Rüsselsheim. Fließheck, Stufenheck, Kombi - so lautete bisher das Modellangebot des Opel Insignia. Nun ergänzt der Country Tourer das Programm. Zudem haben die Rüsselsheimer ihr Mittelklasse-Angebot überarbeitet - vor allem im Inneren. Kombis heißen bei Opel Sports-Tourer. Mit 66 Prozent aller Insignia-Verkäufe machen sie den Löwenanteil in der Modellreihe aus. Jetzt soll der Neue im Team den Absatz zusätzlich ankurbeln.

Mit 20 Millimeter mehr Bodenfreiheit, beplankten Radhäusern und angedeutetem Unterfahrschutz verbrämt bekommt der Insignia so einen rustikalen Anstrich. Der Optik entsprechend unterstützt ein serienmäßiger Allradantrieb mit Haldex-Kupplung Ausflüge ins Abseits. Je nach Bedarf wird die Kraft automatisch bis zu 100 Prozent von der Vorder- zur Hinterachse geleitet.

Beim Vorwärtskommen auf rutschigem Terrain hilft zudem eine ESP-Komponente, die wie eine Hinterachssperre wirkt. Als Kraftquellen für den Abenteuer-Kombi stehen ein Zweiliter-Diesel (163 PS/36.990 Euro), eine Turbo-Version des Selbstzünders (195 PS/40.190 Euro) sowie ein 250 PS starker Zweiliter-Turbobenziner (38.415 Euro) zur Wahl.

Allesamt alte Bekannte. Auf der Antriebspalette der übrigen Karosserievarianten findet man indessen neue Motoren. Da sind auf der Benzinerseite die beiden Turbo-Direkteinspritzer zu nennen. Der Zweiliter leistet 250 PS (36.195 Euro), der 1,6-Liter 170 PS (30.160 Euro).

Letzterer hinterließ auf ersten Fahreindrücken einen tadellosen Eindruck: laufruhig, leise sowie enorm antritts- und durchzugsstark. Basisbenziner ist der 1,4-Liter-Turbo (140 PS) mit Start-Stop-System samt Sechsgang-Getriebe (24.325 Euro).

Alle Insignia-Modelle besitzen nun einen tiefer gesetzter Kühlergrill sowie neue Leuchteinheiten, die sich in die Kotflügel ziehen und am Heck die Chromspange umfassen. Änderungen der dezenten Art. Weitaus mehr Umgestaltungen zeigen sich im Innenraum. Dazu gehören hochwertiger wirkende Materialien und Oberflächen, vor allem aber die neue Übersichtlichkeit des Cockpits.

Die Designer haben bei der Gestaltung des Armaturenträgers augenscheinlich nach dem Motto gehandelt: weniger ist mehr. Dementsprechend wurde die Zahl der Schalter auf dem Bedienfeld deutlich reduziert. Zudem kann der Fahrer beispielsweise Audiosystem oder Klimaanlage sowohl über diese Tasten als auch über Schalter am Lenkrad oder einen acht Zoll großen Farb-Touchscreen im Armaturenträger bedienen. Gegen Aufpreis wird darüber hinaus eine Touchpad-Steuerung angeboten.

Per Fingerbewegung können Funktionen angesteuert oder in der eigenen Handschrift eingegeben werden. Nach ein wenig Eingewöhnungszeit an die leichte Verzögerung bei der Reaktion auf die Befehle, kommt man mit dem System gut zu recht. Der Kombi für Wald und Wiese ist Opels neues Flaggschiff und auf dem Papier kostet der Country Tourer ziemlich genau 1.200 Euro mehr als der normale Allrad-Kombi. Allerdings gibt es dafür auch das adaptive FlexRide-Fahrwerk und alles in allem ist der neue Opel deutlich günstiger als die deutsche Premium-Konkurrenz.

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