Brühl - Nissan Micra NV: Hübscher geworden

Nissan Micra NV: Hübscher geworden

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
Nissan Micra NV
Mit neuem Gesicht: Der überarbeitete Nissan. Foto: dpa

Brühl. Zum 30. Geburtstag gibt es ein Schönheitsprogramm für den Nissan Micra. Ein komplett neues Gesicht sowie eine veränderte Heckpartie geben der vierten Generation des Kleinwagens nun ein modernes, dynamisches Aussehen. Technisch hat sich wenig verändert.

Seit 1983 gehört der Micra zur Produktpalette des japanischen Herstellers.. Weltweit wurde er über sechs Millionen Mal verkauft. Um den Kleinwagen für die zweite Hälfte des aktuellen Modellzyklus fit zu machen, haben die Designer Grill, Motorhaube, Stoßfänger, Scheinwerfer und Kotflügel gleichermaßen gestrafft wie muskulöser gezeichnet.

Wirklich positiv machen sich die neuen Lichteinheiten bemerkbar, die an Stelle der bisherigen, etwas aufgesetzt wirkenden Glubschaugen die Front zieren. Ein klareres Design bekam auch das Heck. Die Kofferraumklappe zieht sich tief bis zum Stoßfänger hinunter und wird von Leuchten in LED-Technik umrahmt. Der Innenraum präsentiert sich nach der Modellpflege mit einer komplett neuen, teilweise in Klavierlackoptik ausgeführten Mittelkonsole - in die ab dem zweiten Ausstattungsniveau auch die Audioanlage integriert ist.

Die Rundinstrumente sind deutlich übersichtlicher als zuvor. Überarbeitet haben die Nissan-Entwickler überdies die Sitze, was Reisenden mehr Langstreckenkomfort beschert. Unverändert ist das 265 Liter fassende Ladeabteil, das sich bei umgeklappter Rückbank auf 1.132 Litern erweitern lässt. Unangetastet ist die Wendigkeit des neuen Micra-Jahrgangs.

Mit einem Wendekreis von nur 9,3 Metern gilt er in seinem Segment als Klassenbester. Als Antrieb steht weiterhin der 1,2-Liter-Dreizylinder mit 80 PS oder 98 PS (Kompressoraufladung) zur Wahl. Gegen Aufpreis (1.500 Euro) gibt es anstelle des Fünf-Gang-Getriebes ein CVT-Getriebe. Der Nissan Micra wird in drei Ausstattungsvarianten Visia, Line Acenta und die Top-Version Tekna angeboten. Elektrische Servolenkung inklusive höhenverstellbarer Lenksäule, Zentralverriegelung mit Fernbedienung sowie elektrische Fensterheber (vorn) sind in der Basisversion Standard, ebenso Fahrer- und Beifahrer-Airbag, Seiten- und Kopf-Airbags sowie ABS und ESP.

Die Preise für den ab September lieferbaren Micra beginnen bei 11.250 Euro. Mit dem Technologie-Paket (750 Euro), bestehend aus einem Navigationsgerät inklusive Radio-CD sowie Bluetooth-Schnittstelle, zieht jetzt auch zeitgemäße Technik ein und wer den 3,83 Meter kurzen Viertürer partout nicht abschätzen kann, wird wohl sich über den in diesem Paket angebotenen Parkpiloten freuen.

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