Neuerungen bei Subaru: Optisch aufgefrischt und sparsamer

Von: Sabine Neumann, dapd
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subaru impreza
Die aktuelle Generation des Impreza macht sich äußerlich mit einem neuen Kühlergrill und anders geformten, auf Aerodynamik getrimmten Rückspiegeln bemerkbar. Foto: dapd

Friedberg. Seit Jahresbeginn ist Volker Dannath Geschäftsführer von Subaru Deutschland. Der 48-Jährige hat sich zum Ziel gesetzt, mit einer breiteren Modellpalette das Potenzial der Marke deutlich auszubauen, ohne die Kernkompetenzen Allrad und Boxermotor außer Acht zu lassen.

So wurde beim Subaru-Bestseller Impreza daran auch nicht gerührt. Die aktuelle Generation macht sich äußerlich mit einem neuen Kühlergrill und anders geformten, auf Aerodynamik getrimmten Rückspiegeln bemerkbar. Im Innenraum haben die Designer Oberflächen, Farbabstimmung der Materialien und Polsterung der Sitze modifiziert.

Die wesentlichste Veränderung gegenüber dem Vorgänger ist aber der vollkommen neu entwickelte Zwei-Liter-Boxer mit einer Leistung von 150 PS (ab 24.600 Euro). Dieser Benziner ist leichter als sein Vorgänger und wurde deutlich langhubiger ausgelegt. Das führt zu einem sehr guten Ansprechverhalten des Triebwerks. Durchzugsvermögen, Laufruhe und Antritt sind bestens. Beim Spritbedarf hält sich der Vierzylinder hingegen zurück: 8,6 Liter stehen bei Subaru in den technischen Daten. „Wir konnten den Verbrauch um bis zu zehn Prozent reduzieren”, sagt Dannath und hofft, dass die Sparmaßnahmen den Verkaufszahlen zugutekommen.

Diese sollen zudem durch ein neues Modell steigen: Im September, auf der IAA in Frankfurt am Main, wird der neue XV stehen. Dannath verrät derzeit nur, dass der Allradler eher Van-Charakter haben wird und sowohl Benziner- als auch Diesel-Boxermotoren für den Antrieb geplant sind.

Im kommenden Jahr schließlich will der japanische Hersteller ein Gemeinschaftsprojekt mit Toyota vorstellen. Geplant ist ein Sportcoupé mit Heckantrieb - von Toyota bereits als Celica-Nachfolger angekündigt. Laut Dannath wird der Sportler in Subaru-Werken gefertigt und auf alle Fälle von einem etwa 200-PS-starken Boxer-Motor angetrieben. Ebenfalls beschlossene Sache ist die Entwicklung eines Subaru-Hybriden auf der Basis der Toyota-Technologie, doch dessen Premierentermin ist noch unbestimmt. dapd/nom/mhi
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