Neuer Skoda Superb Combi nähert sich der Oberklasse

Von: Norbert Michulsky
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Am 26. September gibt der neue Skoda Superb Combi sein Händlerdebüt. Zum Marktstart wird er in vier Ausstattungslinien und mit acht Motorvarianten angeboten. Foto: obs/Skoda Auto Deutschland GmbH

Weiterstadt. In der Riege der Mittelklasse-Kombis war schon die erste Generation des Skoda Superb eine besondere Größe. Nun hat die VW-Konzerntochter nachgelegt. Die neue Kombivariante nähert sich der Grenze zur Oberklasse. Allerdings nicht im Preis. Bei der Verarbeitungsqualität, Materialwahl und Gestaltung hat der Kombi sicht- und spürbar zugelegt.

Designchef Jozef Kaban und seine Crew haben ein rundum ansehnliches Auto auf die Räder gestellt. Schon auf den ersten Blick wirkt der Superb Combi deutlich dynamischer, eleganter als der Vorgänger und bietet innen noch mehr Platz für Fahrer, Passagiere sowie Ladung. Der um 80 Millimeter gestreckte Radstand plus breiterer Spurweiten macht sich nicht nur optisch angenehm bemerkbar.

Das Kofferraumvolumen von 660 Litern, 27 Liter mehr als beim Vorgänger, sucht in dieser Fahrzeugklasse seines gleichen. Werden die hinteren Lehnen im Verhältnis 60:40 umgeklappt ergibt sich ein Stauvolumen von 1950 Litern, leider mit einer Stufe im Ladeboden. Wer sich allerdings für den variablen Ladeboden entscheidet (ab der zweiten Ausstattungsstufe für 220 Euro zu haben), der kann stufenlos be- und entladen, muss aber eine Einschränkung des Stauraums in Kauf nehmen. Die Heckklappe ist sehr breit und geht weit hinunter, die Ladekante rückenfreundliche 62 Zentimeter hoch.

Mit opulenten 157 Millimetern Kniefreiheit verweist der Superb Mitbewerber wie Ford Mondeo, Mercedes C-Klasse, Opel Insignia, aber auch den Konzernbruder VW Passat auf die Plätze. Ebenfalls in Sachen Ellenbogen- und Kopffreiheit legt die neue Generation des Combi gegenüber dem Vorgänger nochmal zu.

Das Interieur gleicht dem der Limousine samt diverser Skoda-Gimmicks wie Regenschirmen in den Fondtüren oder einer Taschenlampe im Laderaum. Das Infotainmentangebot ist auf der Höhe der Zeit, die gute Verarbeitung augenscheinlich. Front- und Seitenansicht bis zu den Mittelsäulen teilt sich der Combi mit der Limousine. Das Dach aber geht in eine schräg stehende Heckscheibe über. Horizontale Linien darunter lassen die rückwärtige Partie des Autos breit und wuchtig wirken.

Einstieg in die Combi-Welt des Superb ist der 1,4 Liter TSI (125 PS) zum Preis von 25.590 Euro (inklusive Klimaanlage, Radio, elektrische Fensterheber vorne und hinten, elektrische Heckklappenöffnung, USB-Anschluss). Alle anderen Aggregate gibt es erst von der zweiten und deutlich umfangreicheren Ausstattungsstufe an. Bei den Benziner sind das der 1,4 (150 PS) und der Zweiliter TSI (220 PS).

Auf der Dieselseite macht der 1,6 TDI mit 120 PS den Anfang (29.990 Euro), gefolgt von einem 150 PS starken Zweiliter, der bei ersten Fahreindrücken mit diesem Auto eine harmonische Einheit bildet. An der Spitze der Selbstzünder steht der Zweiliter mit 190 PS, der überdies mit Allradantrieb zu haben ist und wie alle anderen Versionen über ein gut abgestimmtes Fahrwerk verfügt.

Nachdem sich Skodas Manager bei der Limousine schon europaweit über 4000 Bestellungen seit März freuen konnten, dürfte die Combi-Version nun noch deutlicher die Auftragsbücher füllen.

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