Neue Vignette auf Österreichs Autobahnen

Von: Norbert Michulsky
Letzte Aktualisierung:
Maut
Verstößt man gegen die landesweite Mautpflicht, muss man mit einer hohen Strafe rechnen. Ein Autofahrer ohne Vignette zahlt 120 Euro. Foto: Tobias Hase/dpa

Wien. Am kommenden Sonntag ab Mitternacht ist die Zeit für die Vignette in Azur endgültig abgelaufen: Mit 1. Februar 2016 gilt ausnahmslos die neue Vignette in Mandarin-Orange auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen.

Darauf weist das staatliche Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungsgesellschaft (Asfinag) in Wien hin. Wer gegen die landesweite Mautpflicht verstößt, muss mit vergleichsweise deftigen Strafen rechnen. 120 Euro (Pkw oder Wohnmobil), beziehungsweise 65 Euro (Motorrad) sind vor Ort zu bezahlen.

Bei Manipulation der Vignette werden 240 Euro (Pkw oder Wohnmobil), beziehungsweise 130 Euro (Motorrad) eingehoben. Werden die entsprechenden Beträge nicht beglichen, folgen hohe Verwaltungsstrafen. Diese reichen von 300  Euro bis 3000 Euro. Die Mautpflicht wird nicht nur manuell, sondern auch - ähnlich einer Geschwindigkeitskontrolle mittels Radar - über ein Kamerasystem kontrolliert.
 
Vignettenpflicht herrscht im Nachbarland für Pkw, Motorräder und leichte Wohnmobile. Der Tarif für die Jahresvignette beträgt 85,70 Euro (Pkw) und 34,10 Euro für Motorräder. Erhältlich sind neben dem Jahres-Pickerl auch zehn-Tages- und zwei-Monats-Vignetten.
 

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert