Nach der Urlaubsreise: Reparieren oder tauschen

Von: amv
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Bonn. Die Urlaubsreise hat so manchem Auto zugesetzt. Steinschläge, Hagelkörner und Gluthitze können die Autohaut ramponieren. Soll das Fahrzeug nicht an Schönheit und Wert verlieren, ist professionelle Hilfe gefragt. Je nach Schadenumfang und Zeitwert des Fahrzeugs gibt es unterschiedliche Reparaturmethoden, sagen die Fachleute des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Bonn.

Nicht immer ist ein Teiletausch notwendig. Lackschäden durch Steinschlag sehen hässlich aus und mindern den Wagenwert. Das ist ein klarer Fall für geübte Werkstatthände. Mit sogenannten Smart-Repair-Methoden lässt sich Abhilfe schaffen: Schadstelle schleifen, spachteln, mit Airbrush lackieren.

Kleinen Kratzern und Schrammen rücken die Profis auch mit speziellen Entfernern zu Leibe, die mehr Schleifmittel als normale Polituren beinhalten. Gut, weil kaum sichtbar: Dellen können mit besonderer Hebeltechnik von innen wieder rausgedrückt werden. Dafür muss der Reparaturbereich allerdings gut zugänglich sein.

Für Hagelschäden zahlt die Teilkaskoversicherung. Für sonstige Reparaturkosten von Lackkratzern oder Dellen muss der Autobesitzer in der Regel ins eigene Portemonnaie greifen. Kleine Steinschlagschäden in der Frontscheibe lassen sich reparieren - vorausgesetzt, die Sprünge enden nicht im Scheibendichtgummi, sind nicht größer als fünf Millimeter und weisen keine längeren, strahlenförmigen Risse auf, wissen die ZDK-Profis.

Liegt der Schaden im Sichtfeld des Fahrers, muss die Scheibe getauscht werden. Rund 30 Prozent aller Glasschäden sind reparabel. Ein Scheibentausch schlägt mit mindestens 500 Euro zu Buche, die Steinschlagreparatur kostet hingegen rund 100 Euro.

Für Glasschäden kommt die Teilkaskoversicherung auf. Hier erfolgt auch keine Umstufung in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse. Wurde die Scheibe repariert, verzichten viele Anbieter meist auf die vereinbarte Selbstbeteiligung, so die Erfahrungen der ZDK-Fachleute.

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