Friedberg - Mitsubishi Eclipse Cross: Zum Ende hin gewöhnungsbedürftig

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Mitsubishi Eclipse Cross: Zum Ende hin gewöhnungsbedürftig

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
Mitsubishi Eclipse Cross
Der 1,5-Liter-Turbobenziner Mitsubishi Eclipse Cross leistet 163 PS. Foto: Mitsubishi

Friedberg. Fünf Jahre ohne ein neues Modell - und dennoch mit 45.000 verkauften Pkw (inklusive dem Pick up L200) in 2017 ein Plus von 15,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2013 konnten die Absatzzahlen sogar verdoppelt werden. Mitsubishi schwimmt auf einer Erfolgswelle. Und jetzt rollt mit dem Eclipse Cross endlich ein neues Modell an.

6000 Bestellungen der Händler liegen bereits vor, sagt Kolja Rebstock, seit zwei Jahren Geschäftsführer von Mitsubishi Deutschland. Er ist zuversichtlich, die geplanten Zulassungen von 10.000 Einheiten für dieses Modell mehr als nur zu erreichen.

Angeboten wird das kompakte SUV mit Coupédach vorerst lediglich mit einem Motor. Der 1,5-Liter-Turbobenziner leistet 163 PS. Die Kraft wird in der bereits umfangreich ausgestatteten Basisversion zum Preis von 21.990 Euro (unter anderem mit Klimaautomatik, Audiosystem, Tempomat, Licht- und Regensensor) über ein Sechsgang-Schaltgetriebe auf die Vorderräder übertragen. Gegen entsprechende Aufpreise bietet der japanische Hersteller, der seit kurzem die Allianz von Nissan und Renault ergänzt, auch Allradantrieb und ein CVT-Getriebe an.

Letzteres hinterlässt bei ersten Fahreindrücken eine glänzende Vorstellung. Übergänge zwischen den einzelnen und gut abgestimmten Fahrstufen sind kaum zu spüren. Doch ebenfalls das manuelle Getriebe zeigt sich leichtgängig und schaltet exakt. Der Motor offeriert einen ordentlichen Antritt, zieht gut durch, ohne dass extrem hohe Drehzahlen notwendig sind. Der angegebene Normverbrauch von 6,6 Litern für die Basisversion und glatten sieben Litern für die Allradversion mit CVT-Getriebe rückt allerdings selbst bei ruhiger Fahrweise in weite Ferne. Auf ersten Testkilometern zeigte der Bordcomputer 8,9 Liter, beziehungsweise 9,6 Liter an. Das ist nicht wenig.

Dafür gibt es viel Platz im mit wertig wirkenden Materialien ausgestatteten Innenraum. Ob vorn oder hinten - die Passagiere sitzen bequem und im Fond mit satter Beinfreiheit auf gut gepolstertem Gestühl. Die im Verhältnis 60:40 geteilte Rückbank lässt sich um 20 Zentimeter in der Länge verschieben. Die Lehnen sind in neun Stufen in der Neigung zu verstellen und komplett umklappbar.

Damit kann das zwischen 378 Liter und 1159 Liter große Ladeabteil - niedrige Ladekante - individuell an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. Obwohl die bei einem Fahrzeug dieser Ausrichtung eher auf Komfort ausgerichtet sind, haben die Entwickler den sportlichen Aspekt ebenfalls bedacht. Einer flotten Fahrt durch Kurven steht nichts im Weg. Dazu trägt die ausreichend direkt reagierende Lenkung bei.

Optisch wirkt der Eclipse Cross in der Seitenansicht (kurze Überhänge und kraftvolle Radhäuser) durchaus gefällig. Von vorn (außergewöhnliche Lichtgrafik) und hinten (zerklüftetes Heck mit der unterteilten hinteren Scheibe) aber ist der Mitsubishi schon eher außergewöhnlich. Da werden sich die Geister scheiden. Auf alle Fälle ist die Sicht nach hinten aufgrund dieser Zweiteilung eingeschränkt.

Kaum eingeschränkt hinsichtlich der Ausstattung ist die Intro Edition, die es ab 28.990 Euro gibt. Zum Preis der noch in diesem Jahr folgenden Allradvariante mit einem 150 PS starken 2,2 Liter Diesel und einer neuen Achtgang-Automatik hingegen ist noch nichts bekannt. 

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