Mini Coupé: Lifestyle-Zweisitzer mit ausgeprägter Fahrdynamik

Von: Norbert Michulsky
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Nach Dreituerer, Cabriolet, Clubman und dem grossen Countryman hat Mini nun das Coupé vorgestellt - einen kompromisslosen Zweisitzer mit sportlichen Attitueden, trendigem Styling und gewohnt agilen Fahrleistungen. Die Zielgruppe fuer den Mini Nummer Fuenf ist jung, modern und urban - und sollte zudem zahlungskraeftig sein: Unter 21.200 Euro tut sich nichts, und dafuer bekommt man dann die 122 PS starke Cooper-Variante. Fuer das Spitzenmodell werden ohne weiteres Zubehoer 31.150 Euro faellig. Foto: BMW AG/dapd

München. Nach Dreitürer, Cabriolet, Clubman und dem großen Countryman hat Mini nun das Coupé vorgestellt - einen kompromisslosen Zweisitzer mit sportlichen Attitüden, trendigem Styling und gewohnt agilen Fahrleistungen.

Die Zielgruppe für den Mini Nummer Fünf ist jung, modern und urban - und sollte zudem zahlungskräftig sein: Unter 21.200 Euro tut sich nichts, und dafür bekommt man dann die 122 PS starke Cooper-Variante. Für das Spitzenmodell werden ohne weiteres Zubehör 31.150 Euro fällig.

Auffälliges Kennzeichen des Mini-Mini ist seine flache Silhouette samt dem Dach in Form eines Helmes, serienmäßig in einer Kontrastfarbe lackiert. Die Windschutzscheibe steht flacher und alle Scheiben sind kleiner als bei den Modellbrüdern. So erscheint der Neue geduckter, aggressiver.

Der erstmals bei einem Mini eingesetzte Heckspoiler ist in den Gepäckraumdeckel integriert und fährt bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h automatisch aus. Das Luftleitelement sorgt für eine optimierte aerodynamische Balance zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei Höchstgeschwindigkeit erzeugt der Heckspoiler zusätzlichen Abtrieb in der Größenordnung von 40 Kilogramm, sagt der Hersteller.

Innen herrscht das typische Mini-Interieur, das sich nicht um Ergonomie oder Bedienungslogik schert. Man muss sich die Position der verschiedenen Kippschalter und Hebel erarbeiten. Das niedrigere Dach, die tiefe Sitzposition und die kleinen Scheiben sorgen für heimelige Enge.

Dank zweier Auswölbungen im Dachhimmel gibt es allerdings ausreichend Kopffreiheit. An Übersichtlichkeit nach hinten mangelt es weiterhin. Der Kofferraum ist mit 280 Litern Fassungsvermögen erfreulich groß und dank großer Heckklappe gut zugänglich.

Für die Coupé-Form wurden einige zusätzliche Verstrebungen eingebaut, die das Gewicht des Flitzers etwas erhöhen. Dem Fahrspaß tut dies keinen Abbruch, wie sich bereits bei ersten Fahreindrücken zeigte. Dank tiefer gelegtem Fahrwerk und Schwerpunkt wieselt die neue Mini-Variante sogar noch etwas agiler um Kurven als die anderen Versionen.

Das Leistungsspektrum reicht vom Mini Cooper Coupé (122 PS) über das Cooper SD Coupé (143 PS) und das Cooper S Coupé (184 PS) bis zum 211 PS starken Topsportler Mini John Cooper Works Coupé. Dessen Fahrleistungen sprechen für sich: Der Spurt von 0 auf 100 km/h ist in 6,4 Sekunden erledigt, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 240 km/h (Werksangaben).

Alternativ zum serienmäßigen Sechsgang-Handschaltgetriebe ist für die Modelle Cooper Coupé, Cooper S Coupé sowie Cooper SD Coupé optional ein Sechsgang-Automatikgetriebe verfügbar.

Wer mit zwei Plätzen auskommt und am Mini-Konzept seinen Spaß hat, ist mit dem Coupé bestens bedient. Einstweilen jedenfalls - denn Anfang 2012 wird der zeitgleich mit dem Coupé entwickelte Roadster auf den Markt kommen und die Qual der Wahl verschärfen.
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