Stuttgart - Mercedes GLK: Facelift für das Boulevard-SUV

Mercedes GLK: Facelift für das Boulevard-SUV

Von: Ulrike Goldner, dapd
Letzte Aktualisierung:
Mercedes GLK
Der neue GLK besitzt die Gene des Gelaendewagen-Urvaters G und liefert entsprechend im Gelaende eine Vorstellung ab, bei der mancher Fahrer froh sein duerfte, ein ganzes Paket an Fahrassistenzsystemen zu seiner Unterstuetzung an Bord zu haben. Nach vierjaehriger Bauzeit hat Mercedes das SUV ueberarbeitet und auf zeitgemaessen Stand gebracht. Foto: dapd

Stuttgart. Thomas Ruhl, Leiter der GLK-Entwicklung bei Mercedes, verspricht Kontinuität: „Wo G drauf steht, ist auch G drin.” Der neue GLK löst das ein: Er besitzt die Gene des Geländewagen-Urvaters und liefert entsprechend im Gelände eine Vorstellung ab, bei der mancher Fahrer froh sein dürfte, ein ganzes Paket an Fahrassistenzsystemen zu seiner Unterstützung an Bord zu haben.

Doch das eigentliche Terrain des GLK wird wohl weiterhin der Boulevard sein.

Nach vierjähriger Bauzeit hat Mercedes das SUV überarbeitet und auf zeitgemäßen Stand gebracht. Das gilt auch für die Optik. Einige der scharf gezeichneten Ecken und Kanten wurden ein wenig abgemildert. Dennoch fallen das markante Gesicht und die Linien an den Seiten auf Anhieb ins Auge. Chefentwickler Ruhl nennt das GLK einen „dynamischen Lifestyler” und der optische Eindruck wird diesem Attribut durchaus gerecht.

Rundumblick per Kamera

Auch der Innenraum wurde aufgefrischt. Der Armaturenträger präsentiert sich komplett renoviert und hat dabei ein verändertes Kombiinstrument erhalten. Alle Anzeigen liegen gut im Blick, sind tadellos ablesbar. Ein großflächiges Zierelement in Aluminium oder wahlweise in Holz soll den Qualitätsanspruch unterfüttern. In Verbindung mit dem gelungenen Materialmix, den bequemen Sitzen, dem großzügigen Raumangebot - auch auf der Rückbank - ist das augenscheinlich gelungen.

In Sachen Ausstattungsoptionen können GLK-Kunden sich gegen entsprechende Aufpreise fortan vieler Assistenzsysteme bedienen, die Mercedes bislang in seinen Oberklassenmodellen angeboten hat. Durchaus hilfreich beim Rangieren ist ein 360-Grad-Kamerasystem, das dem Fahrer die Fahrzeugposition aus der Vogelperspektive vermittelt. Schon in der Basisversion ist der GLK mit Klimaanlage, Audiosystem und 17-Zoll-Alurädern recht gut ausgestattet.

Vier Diesel und ein Benziner

Für den Antrieb stehen fünf Motoren zur Wahl, allesamt mit Start-Stopp-Automatik kombiniert. Einstiegsmodell ist der GLK 200 CDI (36.235 Euro) mit 105 kW/143 PS und Sechsgang-Schaltung. Er macht bei ersten Fahreindrücken einen tadellosen Eindruck und reicht allemal für flotte Fortbewegung aus. Die nächste Selbstzünder-Versionen ist der 220 CDI (38.377 Euro, 125 kW/170 PS). Kombiniert mit Allradantrieb kostet er 42.721 Euro.

Weiterte Versionen sind der 250 Bluetec (150 kW/204 PS, Allradantrieb, 46.142 Euro, Euro 6) sowie der Sechszylinder 350 CDI (49.742 Euro, 195 kW/265 PS) mit Allradantrieb. Den Benzinpart übernimmt der 50.099 Euro teure GLK 350, ebenfalls mit einem Sechszylinder (225 kW/306 PS) samt Vierradantrieb.

Alle GLK-Versionen besitzen ein tadelloses Handling. Das Kurvenverhalten ist für ein hochbeiniges SUV gut. Und es ist schon erstaunlich, welche Kletter- und Wühlkünste der auf Wunsch mit Offroad-Paket (dann 430 Millimeter höher und mit besonders geschütztem Unterboden) lieferbare Lifestyler an den Tag legt, selbst wenn er damit natürlich nicht an seinen robusten Gen-Spender heranreicht und sich wohl kaum ein Kunde fahrtechnisch so weit vorwagen wird.
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