Mehr Power für Porsche Targa und Cayenne

Von: amv
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Porsche Targa
Anlässlich des 50. Geburtstages des 911 Targa wird diese Modellvariante erstmals als GTS angeboten. Foto: dpa

Stuttgart. Die Top-Version des Porsche SUV Cayenne bekommt einen sogenannten Integralturbolader, die in den Abgaskrümmern liegen. Damit soll das Triebwerk noch spontaner ansprechen.

Der überarbeitete 4,8-Liter V8-Biturbo des Turbo S leistet damit 570 PS, eine Steigerung um 20 PS. Das Drehmoment erhöht sich 50 auf 800 Newtonmeter (Nm). Die Zahlen lassen ahnen, Leistungsfetischisten kommen auf ihre Kosten. Fahrdynamische Höchstleistungen sind angesagt.

Laut Werk sprintet der Super-Cayenne in 4,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und wer partout mag, kann mit bis zu 284 Kilometer pro Stunden (Werksangaben) mit dem 2,3-Tonner auf Autobahnen jagen. Dass da das Fahrwerk und die Bremsanlage entsprechend konstruiert und ausgelegt sind, versteht sich von selbst. So gibt es Keramikbremsen mit erstmals Zehnkolben-Bremssätteln vorn in Serie. Die aktive Wankstabilisierung hält den Cayenne auch in schnell gefahrenen Kurven gerade.

Beim Allradantrieb wird die Kraft permanent auf die Hinterachse immer und bei Bedarf vollvariabel auch auf die Vorderachse geleitet. Porsche verspricht ein Höchstmaß an Agilität, Dynamik sowie Traktion. Serienmäßig besitzt der Über-Cayenne 21-Zoll-Räder, eine Voll-Lederausstattung, Carbon-Zierleisten und eine Innenraumgestaltung in der Farbkombination Schwarz-Creme. Dafür werden mindestens 166.696 Euro fällig. Ebenso staatlich sind die 137.422 Euro für die zweite Neuheit, die Porsche zur Automesse (NAIAS) nach Detroit (noch bis zum 25. Januar) gebracht hat.

Anlässlich des 50. Geburtstages des 911 Targa wird diese Modellvariante des Carrera erstmals als GTS angeboten. Gegenüber dem bisher stärksten Targa 4 S legt die neu Top-Version um 30 auf 430 PS zu. Dieses Plus an Kraft hat eine Verbesserung des Leistungsgewichts von 3,9 auf nur noch 3,6 Kilogramm pro PS zur Folge. Von Null auf 100 sprintet der Zweisitzer mit dem Doppelkupplungsgetriebe (PDK) in 4,3 Sekunden (Werksangaben). In der Spitze sind etwas mehr als Tempo 300 möglich. Das Fahrwerk wurde entsprechend der Leistungssteigerung nochmals überarbeitet und auf GTS-Kurs gebracht. Serienmäßig sind das Sport-Chrono-Paket, eine Sportabgasanlage sowie 20-Zoll-Räder im Preis enthalten. Die Frontansicht des GTS ist geprägt von der Bugverkleidung mit einer Öffnung für den zusätzlichen Mittenkühler und den abgedunkelten Bi-Xenon-Scheinwerfern. GTS-typisch ist auch, dass die Pneus auf 911 Turbo S-Räder mit Zentralverschluss aufgezogen sind.

Im Innenraum, dominiert von schwarzem Alcantara, unterscheidet sich der GTS von den anderen Targa-Varianten durch die im Sport-Chrono-Paket enthaltende Stoppuhr, die mittig in der Armaturentafel thront. Die serienmäßigen Sportsitze sind vierfach verstellbar. Selbstverständlich hat auch der Targa-GTS das vollautomatisch versenkbare Dach und den für dieses Modell typischen Überrollbügel.

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