Liebestolle Rehe: ADAC warnt vor erhöhter Unfallgefahr

Von: dapd
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Wildunfaelle
Ein Verkehrsschild an der Landstrasse warnt vor Wildwechsel. Foto: ddp

Köln. . Im Straßenverkehr kommt es derzeit wieder vermehrt zu Wildunfällen. Der ADAC Nordrhein in Köln empfiehlt Autofahrern, in wald- und wiesenreichen Gebieten besonders vorsichtig und vorausschauend zu fahren.

Nach Angaben des Landesjagdverbands Nordrhein-Westfalen ist die Gefahr wegen der Brunftzeit des Rehwildes noch bis Mitte August groß. Besonders tückisch ist, dass die liebenstollen Tiere nicht nur in der Dämmerung, sondern auch am helllichten Tag auf die Straße springen.

Der ADAC rät Autofahrern, im Wald sowie an unübersichtlichen Wald- und Feldrändern den Fuß vom Gas zu nehmen. Zudem sollten Auto- und Motorradfahrer den Fahrbahnrand im Auge behalten, denn nicht nur auf Strecken mit Wildwechselschildern könnten die Tiere plötzlich die Straße überqueren.

Stehe das Wild auf der Fahrbahn, sollte der Fahrer das Scheinwerferlicht abblenden, kontrolliert abbremsen und hupen. Außerdem komme erfahrungsmäßig ein Reh selten allein. Es müsse immer mit Nachzüglern gerechnet werden.

Bei einem unvermeidbaren Zusammenstoß gelte: besser ein kontrollierter Aufprall als unkontrolliertes Ausweichen. Dabei sollten Verkehrsteilnehmer geradeaus fahren, das Lenkrad gut festhalten und stark bremsen.

Laut ADAC sterben jährlich bundesweit etwa 30 Menschen bei Kollisionen mit Wildtieren, 3.400 Menschen werden verletzt. Der Sachschaden wird auf eine halbe Milliarde Euro geschätzt.
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