Kurzvorstellung: Toyota Yaris ist künftig kein Diesel mehr

Von: amv
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Toyota Yaris Hybrid als Gebrauchter
Von den 16.500 Käufern hierzulande wählten 60 Prozent die Hybrid-Version des Toyota Yaris. Foto: Toyota/dpa-tmn

Köln. Seit 2011 auf dem Markt - und noch immer ist der Toyota Yaris ein Verkaufshit. Allein im vergangenen Jahr entschieden sich in Europa 208.000 Kunden für den Kleinwagen. Von den 16.500 Käufern hierzulande wählten 60 Prozent die Hybrid-Version.

Die legten Untersuchungen des japanischen Herstellers zufolge 55 Prozent der Fahrzeit und 37 Prozent der gefahrenen Distanz rein elektrisch zurück. Und das ohne Plug-in-Funktion, also ausschließlich mit der immer wieder gewonnenen Energie aufgrund der Rekuperation beim Bremsen und Rollen.

Jetzt hat Toyota die dritte Generation überarbeitet. Optisch ist sie erkennbar an anders gezeichneten Scheinwerfer und Heckleuchten, der umgestalteten Frontpartie, einer veränderten Heckklappe und stärker konturierten Seitenlinie. Doch passiert ist bei der Modellpflege noch viel mehr. 90 Millionen Euro hat Toyota nach eigenen Aussagen für die etwa 900 Neuteile im Yaris investiert. Das Ergebnis schlägt sich beispielsweise in einem verbesserten Geräuschniveau nieder.

5,3 Dezibel weniger dringen in das erfreulich geräumige Passagierabteil, wenn beschleunigt wird. Da machte sich bislang vor allem das Hybrid-System ein wenig lautstark bemerkbar. Zudem konnten die Vibrationen verringert werden. Beides trägt zu dem höheren Komfort bei. Ebenso die neuen Polster und die verwendeten Materialien im Innenraum, im dem der Fahrer auf ein umgestaltetes Kombiinstrument blickt und groß gewachsene Erwachsene auch hinten viel Bein- und Kopffreiheit haben.

Mit veränderter Abstimmung der Stoßdämpfer sowie der etwas präzisere Lenkung hat der Yaris mit der Modellpflege einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht hat, insbesondere im Kapitel Sicherheit. So ist das Safety-Sense-System mit autonomer Notbremsfunktion, einem Notbrems-, einem Fernlicht- sowie einem Spurhalteassistenten in allen Ausstattungsvarianten serienmäßig vorhanden.

Mit der Überarbeitung ist das Ende des Diesels für den Kleinwagen beschlossene Sache. Zu wenig Nachfrage, wie es bei Toyota heißt. Zudem wird der 1,33-Liter-Motor durch einen 1,5-Liter (111 PS/14 .240 Euro) ersetzt. Das Triebwerk läuft schön leise und zieht ordentlich durch.

Dennoch geht der japanische Hersteller davon aus, dass sich der Verkaufsanteil ebenso wie der des dritten Triebwerks (1,0 Liter/69 PS/12  540 Euro/Zweitürer) in bescheidenen Grenzen halten wird. Stattdessen sollen sich die Zahlen des Hybrids weiter erhöhen. Der kostet zwar 17.990 Euro, doch aufgrund der Elektroprämie in Höhe von 3000 Euro, die Toyota auch für den einfachen Hybrid zahlt, reduziert sich der Preis auf überaus attraktive 14.990 Euro. Damit könnte der Yaris weiterhin ein Verkaufshit bleiben.

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