Können bestimmte Autofarben das Unfallrisiko senken?

Von: dpa
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Essen. Wer beim Autokauf auf Nummer sicher gehen will, wählt ein Fahrzeug in den beliebten Farben Schwarz, Silber oder Dunkelblau.

„Sicher” steht dann allerdings nur für den wahrscheinlich höheren Wiederverkaufswert, denn diese Farben sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt gefragter. Wer Wert auf Sicherheit im Sinn eines möglichst geringen Unfallrisikos aufgrund farblicher Signalwirkung legt, sollte sich mit weißem Lack anfreunden, rät der TÜV Nord.

Zwischen der Autofarbe und der Unfallwahrscheinlichkeit gibt es demnach einen Zusammenhang. Schwarz birgt das höchste Risiko, auch Grau und Anthrazit sind wenig empfehlenswert. Die durchschnittliche Unfallrate von dunklen und farbigen Autos, die bei Dunkelheit ebenfalls schwarz wirken, ist in der Regel höher als die von weißen Wagen, so die Experten. Denn helle Farben kommen in der Umgebung seltener vor und reflektieren das Licht besser als dunkle Oberflächen. Weiße Autos fallen deshalb am meisten auf.

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