Frankfurt - Kia Ceed GT: Kompakter Koreaner im GTI-Klub

Kia Ceed GT: Kompakter Koreaner im GTI-Klub

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
Kia Ceed GT
Sportliche Attitüde: Kia bietet jetzt zwei Hochleistungsvarianten seiner Kompaktbaureihe Ceed an. Hier der Kia Ceed GT. Foto: dpa

Frankfurt . Bislang stand Kia vor allem für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, sieben Jahre Garantie und grundsolide Modelle. Ein solches Paket spricht vernunft-betonte Käufer an. Jetzt versucht sich der koreanische Autohersteller mit sportlicher Attitüde und bietet zwei Hochleistungsvarianten seiner Kompaktbaureihe Ceed an.

„Mit den GT-Versionen des Kia Ceed und Pro-Ceed dringt Kia in den Bereich der Hochleistungsfahrzeuge vor. Das ist ein wichtiger Schritt für unsere Marke“, sagt Martin van Vugt, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland. Angetrieben werden sowohl der zweitürige Pro-Ceed GT als auch der auf den eher praktischen Familieneinsatz ausgelegte Ceed GT mit vier Türen von einem 1,6-Liter-Turbobenziner. Der leistet satte 204 PS. Der Standardsprint auf Tempo 100 gelingt in 7,7 Sekunden. In der Spitze sind 230 Stundenkilometer möglich (Werksangaben).

Bereits die Basisversionen des KIA-Bestsellers präsentierten sich mit einem ausgesprochen dynamischen Design. Deshalb wohl stellen die beiden GT-Modelle ihr Potenzial optisch vergleichsweise dezent zur Schau. Neu sind unter anderem die Auspuffanlage mit Doppelendrohr, rote Bremssättel sowie 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Augenfällig ist das LED-Tagfahrlicht in der Frontschürze, bestehend aus vier einzelnen Leuchten auf jeder Seite. Bei ersten Fahreindrücken beeindruckte nicht nur der starke Antritt des Pro-Ceed.

Die Abstufung des knackigen Sechsgang-Getriebes zeigt sich bestens gelungen und der Klang des Triebwerks ist für Liebhaber sportlicher Fahrzeuge ein Genuss. Hier haben die Entwickler mit speziellen Ansaug- und Abgassysteme einen guten Job gemacht. Das gilt ebenso für die Abstimmung des Fahrwerks. Federung und Dämpfung sind so straff ausgelegt, wie es sich für einen Sportler gehört. Dabei geht der Komfort aber nicht verloren. Zudem reagiert die Lenkung angenehm direkt auf jeden Fingerzeig des Fahrers. Der kann sich wie seine Mitfahrer über eine Ausstattung des Innenraums freuen, die den sportlichen Ambitionen des Kompakten absolut gerecht wird. Sportsitze vorn mit Teilleder-Bezug, Kunstleder an den Türverkleidungen, rote Ziernähte und Applikationen in Klavierlackoptik unterstützen den sportlichen Anspruch.

Neu ist, dass der Fahrer die Art der Anzeige in einem Sieben-Zoll-Display der klar gezeichneten Instrumenteneinheit wählen kann. Entweder traditionell im Analog-Modus oder aber im GT-Modus, bei dem dann die Geschwindigkeit in großen gelben Ziffern dargestellt wird. Drehzahlmesser und Turbo-Ladedruck sind als Instrumente zu sehen. Ein nettes Gimmick. Äußerst umfangreich ausgestattet - optional gibt es nur ein Navi inklusive Rückfahrkamera (1000 Euro) und ein Panoramadach (900 Euro) - sind die beiden GT-Varianten zum identischen Preis von 24.490 Euro zu haben.

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