Kein Ende des SUV-Booms in Sicht

Von: nom
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Duisburg. Jeder sechste verkaufte Neuwagen war im zu Ende gegangenen Jahr ein so genanntes Sport Utility Vehicle, kurz SUV genannt. Mit hochgerechneten 485.000 Verkäufen verfehlten die ursprünglich für Hobby und Freizeit konzipierten Fahrzeuge die 500.000er Marke im Jahr 2013 nur knapp.

Das geht aus einer Hochrechnung des Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg hervor. Für 2014 prognostizieren die Branchenbeobachter etwa 560.000 Neuwagenverkäufe in diesem Fahrzeugsegment. Dazu würden völlig neue Modelle, wie der Mercedes GLA, Porsche Macan, BMW X4, Ford Ecosport, Fiat 500X, Jeep Jeepster beitragen. Marktführer ist derzeit VW mit dem Tiguan, der sich 2013 in Deutschland knapp 60.000-mal verkaufte, vor dem Audi Q3 mit knapp 26.000 Verkäufen und dem BMW X1 mit nicht ganz 24.000 Verkäufen.

Laut CAR-Leiter Ferdinand Dudenhöffer ist der SUV-Trend „einerseits Segen für die Branche, denn SUV sind profitabler als manches vergleichbar Stufenheck oder Fließheck-Modell. Die Kehrseite liegt bei den Emissionen und dem Treibstoffverbrauch.“ Hintergrund: In der EU werden ab dem Jahre 2021 die CO2-Emissionen für den Durchschnittsneuwagen auf 95 Gramm CO2 pro Kilometer von heute 130 Gramm CO2/km begrenzt. „Bei einem SUV-Marktanteil von 15 Prozent könnte das gerade noch erreichbar sein“, schätzt Dudenhöffer, „aber bei 30 Prozent und mehr SUV unter den Neuwagenverkäufen sind diese Ziele mit den bisherigen Antriebstechniken nicht zu erreichen“.

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