Jeep will sich in Deutschland weiter entwickeln

Von: amv
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Die Jeep Renegade Version zum 75. Geburtstag der Marke. Foto: Hersteller

Frankfurt. Jeep will mit neuen Modellen, einem verbesserten Händlernetz und Serviceangebot bis 2018 einen Marktanteil von einem Prozent in Deutschland erreichen. Dabei soll die Marke „im Schulterschluss“ mit der zweiten Premiummarke von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) - Alfa Romeo - kooperieren, so Unternehmenssprecher Claus Witzeck.

Optisch getrennt wolle man unter einem Dach arbeiten. Das Netz werde so aufgebaut, dass Kunden innerhalb von 20 Minuten einen Servicestützpunkt erreichen könnten. Das kündigte der Geländewagenhersteller in Frankfurt an.

Dass die Verantwortlichen der Marke Jeep mit großem Optimismus nach vorne blicken, liegt in erster Linie an der Entwicklung der vergangenen sechs Jahre. Von weltweit 300.000 verkauften Einheiten gab es bis 2015 eine Steigerung auf 1,2 Millionen. 2018 will Jeep insgesamt zwei Millionen Fahrzeuge im Jahr verkaufen.

Beitragen dazu soll ein neues SUV in der Kompaktklasse, das im kommenden Jahr auf den Markt kommt. Ein Jahr später wird der neue Wrangler anrollen. Auch der Nachfolger des Commander steht mehr oder weniger in den Startlöchern, wird als Grand Wagoneer mit bis zu sieben Sitzplätzen angeboten werden. Für 2019 schließlich kündigt Jeep dann den neuen Grand Cherokee und einen Pickup an.

Mit ihren Wurzeln im Jahr 1941 feiert die Marke Jeep derzeit 75 Jahre Geschichte und 4x4-Kompetenz. Als Tribut an das diamantene Jubiläum legt Jeep für jede Modellreihe eine 75th Anniversary Special Edition auf. Hintergrund: Das US-Militär benötigte im Zweiten Weltkrieg dringend ein "leichtes Aufklärungsfahrzeug mit Vierradantrieb". Nach einer Ausschreibung fiel die Wahl schließlich auf ein Modell des Herstellers Willys-Overland.

Wie es schließlich zu dem Namen Jeep kann, dazu existieren verschiedene Erklärungsversuche: Die gängigste Variante - bei der Entwicklung des Allradlers handelte es sich um einen Regierungsauftrag, ein so genanntes "Governmental Project" oder kurz GP.

Bei ihrer Entwicklungsarbeit mussten die Ingenieure immer wieder Änderungswünsche der Militärs berücksichtigen. Diese wurden durchnummeriert nach dem Muster GP1, GP2 und so weiter. Irgendwann, so die Firmenlegende, hatte sich das GP (gesprochen: Dschipie) zu Jeep abgeschliffen. 

Unveränderliche Gestaltungselemente, extreme Geländegängigkeit sowie robuste Technik prägten fortan die Marke und ihre Modelle und ließen Jeep zu einem Gattungsbegriff bis heute werden.

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