Jeep Renegade Limited 4x2: Für das Abenteuer Alltag

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
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Der Jeep Renegade reiht sich ein in das Angebot jener Kompakt-SUVs, deren Habitat vornehmlich die Stadt und stadtnahes Terrain ist, modisch gestylt und chic gemacht.

Frankfurt. Der Jeep Renegade, auf Deutsch „Überläufer“, trägt einen Traditionsnamen. Doch mit Tradition hat der frontangetriebene Renegade in der Version Limited wenig zu tun, wenig auch mit Off-Road-Ambitionen. Insgesamt beschert die Baureihe dem Unternehmen derzeit Verkaufszahlen, von denen die Verantwortlichen wohl nicht einmal geträumt haben.

Zwischen Januar und April 4569 wurden Jeeps zugelassen. Haupt-Wachstumstreiber, der im Oktober vergangenen Jahres gestartete Renegade.

Er reiht sich ein in das Angebot jener Kompakt-SUVs, deren Habitat vornehmlich die Stadt und stadtnahes Terrain ist, modisch gestylt und chic gemacht. Er ist das erste vollständig gemeinsam verwirklichte Projekt der Fiat-Chrysler Automobiles (FCA), wird weltweit angeboten und ist der erste Jeep, der nur in Europa gebaut wird. Dass er auf der erprobten Technik des Fiat 500X basiert, dürfte nur Markenpuristen interessieren und der Verzicht auf Allrad-Technik erweist sich im City-Alltag nicht wirklich als Manko (Basispreis: 24.300 Euro/Testwagen: 29 350 Euro).

Das äußere Erscheinungsbild wirkt je nach Farbe etwas poppig, aber macht fraglos was her. Im Vergleich zu Klassenkameraden setzt er auf klare Kante und nette Design-Details. Der unverkennbare Grill, schnörkellose Linien und wenig Rundungen ergeben ein stimmiges, leicht rustikales Bild. So geht es innen weiter. Dabei bietet der Renegade überraschend viel Platz, selbst im Fond. Lediglich das Raumgefühl leidet unter den dicken A- und C-Säulen, die vergleichsweise wenig Licht ins Interieur lassen und zudem die Rundumsicht merklich einschränken. Die voluminösen A-Säulen lassen schon mal Ampeln oder Fußgänger aus dem Blickfeld verschwinden.

Der Kofferraum besitzt ein Volumen von 351 Liter. Klappt man die Rückbanklehnen um, sind es sogar knapp 1300 Liter. Vorsicht ist bei der weit aufschwingenden Heckklappe geboten. Sie will mit Schwung geschlossen werden und dabei kann man sich schon mal selbst eine derbe Kopfnuss verpassen. Suboptimal ist zudem der Öffnungsknopf der Heckklappe positioniert. Er findet sich tief unten knapp über der Heckschürze und beschert ein ums andere Mal dreckige Finger.

Die diversen Bedienelemente finden sich teilweise etwas verstreut. Eine gewisse Einübungszeit ist nötig. Dies gilt ebenso für den Bordcomputer mit seinen Untermenüs. Allerlei Assistenzsysteme wie Rückfahrkamera, automatisches Einparken, Kollisionswarnung, Spurhalteassistent und einen adaptiven Tempomat, teils gegen Aufpreis, erleichtern den Umgang im Alltag. Das Touchscreen-Navi, das der grundsätzlich gut ausgestattete Jeep Renegade Limited für 1.690 Euro Aufpreis mit an Bord hat, gefällt mit einer verständnisvollen Sprachbedienung und intuitiver Benutzerführung.

Der frontangetriebene Jeep Renegade ist kein wusseliger Kurvenräuber, zeigt sich aber agil. Für den Sprint aus dem Stand auf 100 Kilometer pro Stunde (km/h) benötigt der Kompakt-SUV laut Hersteller 9.3 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit für die 140-PS-Version beträgt 181 km/h. Der Zweiliter-Multijet stammt von Fiat, und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild des Fahrzeugs. Lediglich der Verbrauch fällt etwas aus dem Rahmen. Im Schnitt zeigt der Bordcomputer 9,3 Liter an. Das Datenblatt zum Fahrzeug weist sechs Liter aus. Lenkung, Getriebe und Bremsen geben keinerlei Anlass zum Mäkeln. Das Fahrwerk bietet eine wohltuende Balance zwischen angenehmem Komfort und agilem Handling.

Als kantiger Charaktertyp und charakterstarken Praktiker samt zeitgemäßer Technik kann der Renegade in seinem Segment reüssieren. Im Großstadtdschungel bietet mit er ein gutes Platzangebot, eine unkomplizierte Handhabung und - eine unverkennbare Erscheinung.

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