Im Sommer besser nicht volltanken

Von: amv
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Tanken, Tankstelle
Griff daneben: Wer sein Auto auf dem Weg zur Arbeit falsch betankt, muss für die Reparatur selber aufkommen. Foto: dpa

München. Benzin und Diesel dehnen sich bei Erwärmung aus. Steht das Auto randvoll getankt in der Hitze, muss der Sprit durch Tankdeckel oder Entlüftungsrohr entweichen. Die Folge: Schäden an Lack und Unterbodenschutz, im schlimmsten Fall sogar ein Fahrzeugbrand, warnt der Autoclub KS in München.

An Tankstellen werden Kraftstoffe normalerweise unterirdisch gelagert. Da herrschen in der Regel nur fünf bis zehn Grad Celsius. Bei Außentemperaturen von 30 Grad und mehr, werden Benzin oder Diesel schnell um über 20 Grad erwärmt.

Das bedeutet eine Ausdehnung um etwa zwei Prozent, rechnet KS-Sprecher Thomas Achelis vor: „Bei einem 50-Liter-Tank heißt das ein Liter mehr Volumen.” Ist das Auto dann der prallen Sonne ausgesetzt, heizt sich der Tankinhalt noch weiter auf, dehnt sich aus und muss irgendwo entweichen.

Deshalb sollte man im Sommer nie komplett voll tanken, es sei denn, man tritt gleich eine längere Fahrt an und verbraucht auf diese Weise wieder einiges von dem getankten Sprit. 

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