Hyundai Tucson: Für den Großstadt-Dschungel

Von: amv
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Hyundai Tucson
Der neue Hyundai Tucson besticht in der dritten Generation mit neuem, markanten Design. Foto: Hyundai

Offenbach. Da ist er wieder, der Hyundai Tucson. Der Name weckt Assoziationen von Freiheit, Abenteuer, Weite. Nach einem kurzen Intermezzo mit der wenig auf- und anregenden Bezeichnung ix35 heißt die dritte Generation des kompakten SUV nun wieder wie gehabt.

Während die Pkw-Modelle des koreanischen Herstellers weiterhin eine nüchterne Zusammensetzung aus Kürzeln und Buchstaben tragen, soll der Tucson schließlich die emotionale Ebene ansprechen.

Passend dazu haben die Designer dem komplett neuen Kompakt-SUV eine deutlich markantere Optik gegeben. Dafür sorgen bereits die veränderten Proportionen: 6,5 Zentimeter plus an Länge (4,47 Meter), drei Zentimeter breiter (1,85 Meter) bei 1,5 Zentimetern weniger Dachhöhe (1,65 Meter). Hinzu kommen Details wie der mächtige Kühlergrill oder die mattschwarz beplankten Radhäuser, die der Karosserie zusätzliche Robustheit verleihen. Gleichzeitig signalisieren die weit in die Kotflügel reichenden Scheinwerfer oder die nach oben ansteigende Fensterlinie Dynamik und Eleganz - und machen den jüngsten Koreaner bereit für den Einsatz auf dem Boulevard.

Gewachsen ist mit 2,67 Metern (plus drei Zentimeter) auch der Radstand, was den Passagieren zugutekommt. Auf allen Plätzen herrscht viel Knie-, Ellbogen- und Kopffreiheit. Ergonomisch geformte Vordersitze sowie eine in zehn Stufen einstellbare Lehne der Rücksitzbank ermöglichen wohl jedem an Bord eine angenehme Reiseposition. Das neue Armaturenbrett bringt Funktionen wie die Audio- oder Navigationseinstellung in eine bedienungsfreundliche Reichweite. Die klare Formensprache und wertig wirkende Materialien unterstreichen den Gesamteindruck. Dazu kommt eine bereits in der Basisversion ansehnliche Ausstattungsliste unter anderem mit Klima- und Audioanlage inklusive Freisprecheinrichtung.

Mit den äußeren Abmessungen ist auch das Kofferraumvolumen um zehn Prozent auf nun 513 Liter gestiegen. Klappt man die Lehnen der Rücksitzbank um, dann erweitert sich das Platzangebot im Gepäckabteil auf maximal 1503 Liter. Eine Ladekante in angenehmer Höhe sowie ein höhenverstellbarer Ladeboden ermöglichen ein rückenschonendes Beladen.

Motorenseitig bietet Hyundai drei Diesel sowie zwei Benziner an, teils kombinierbar mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe. Topmotorisierung ist der 185 PS starke 2.0 CRDi (35.700 Euro), der bei ersten Fahreindrücken einerseits mit einem sehr zurückhaltenden Arbeitsgeräusch, andererseits mit viel Fahrfreude glänzte.

Allen Tucson-Varianten gemein ist eine gelungene Abstimmung des Fahrwerks. Praktisch keinerlei Wankbewegung stört die Fahrt auf kurvenreichen Strecken. Unebenheiten werden selbst dann noch gut weggefiltert, wenn Federn und Dämpfer auf Knopfdruck (Serie ab der zweiten von vier Ausstattungsvarianten) auf eine sportlichere Variante wechseln. Dann gibt auch die bis dahin etwas weich wirkende Lenkung eine wirklich gute Rückmeldung.

Mit elektrisch verstellbaren Außenspiegeln, Berganfahrassistent, LED-Tagfahrlicht, Lichtsensor und Zentralverriegelung ist bereits der einfachste Tucson gut bestückt. Empfehlenswert ist die Trend-Version (2500 Euro Aufpreis), die außer der gesamten Motorenauswahl auch die Möglichkeit bietet, diverse Assistenz- oder Komfort-Pakete zusätzlich an Bord zu holen, um die Fahrt im Großstadtdschungel noch angenehmer zu gestalten.

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