Hybridautos: Unterschiedlicher Spareffekt

Von: dpa
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Lexus
Der Lexus RX 400h ist der erste SUV mit Hybrid-Technologie und keineswegs nur dazu gut, das oekologische Gewissen zu besaenftigen. Mit den Verbrauchswerten eines Diesel bietet der Hybrid komfortables Fortkommen. Technikbedingt besonders im Citybetrieb und Stop-and-Go, wenn jene geballte Spartechnik zum Tragen kommt, an der deutsche Hersteller sich noch versuchen. Foto: dapd

Stuttgart. Der Spritspareffekt von Hybridantrieben in Autos variiert stark. Das hat ein Vergleichstest der Zeitschrift „auto, motor und sport” (Ausgabe 19/2011) ergeben.

Demnach verringert die Kombination aus Verbrenner und Elektromotor den Verbrauch bei einem Lexus RX um durchschnittlich 41 Prozent, beim BMW X6 dagegen nur um 21 Prozent. In dem Test wurden außerdem Hybrid-Versionen des Infiniti M35 und Porsche Panamera mit den konventionell angetriebenen Modellen verglichen. Beim M35h sinkt der Verbrauch um 31 Prozent, beim Panamera S Hybrid um 32 Prozent.

Als Gründe für das variierende Sparpotenzial nannten die Tester die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Technik und das zusätzliche Gewicht des kombinierten Antriebs. So sei die Hybrid-Version des Infiniti M35 nur 115 Kilogramm schwerer als das reine Verbrennermodell. Beim Lexus RX beträgt die Differenz 135 Kilogramm, beim BMW X6 ist sie mit 260 Kilogramm fast doppelt so groß.

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