München - Höherer Spritpreis ruft wieder Politik auf den Plan

Höherer Spritpreis ruft wieder Politik auf den Plan

Von: dpa
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Autofahrer haben in Deutschland noch nie so viel für Benzin und Diesel bezahlen müssen wie in diesem Jahr. Die „Saarbrücker Zeitung” (Donnerstagausgabe) berichtete vorab unter Berufung auf Zahlen der Bundesregierung, der Preis für einen Liter Superbenzin sei in den vergangenen zehn Jahren um rund 70 Prozent gestiegen, für einen Liter Diesel sogar um 80 Prozent. Foto: dpa

München. Die zuletzt wieder stärker gestiegenen Spritpreise rufen auch wieder die Politik auf den Plan. Hessens Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) erneuerte seine Forderung nach einer frei zugänglichen Datenbank für Benzin- und Dieselpreise.

„Die Belastungen von Bürgern und Unternehmen an der Zapfsäule müssen gestoppt werden. Und das gilt nicht nur für Ferienbeginn und Ferienende”, teilte der Minister am Montag mit. In der vergangenen Wochen waren die Preise für einen Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt erstmals seit Wochen wieder über die Marke von 1,60 Euro geklettert, wie der ADAC berechnet hat.

Nach jeder Preisrunde entflammt die politische Debatte erneut. In der Diskussion sind auch Modelle, die etwa die Zahl der Preisveränderungen pro Tag begrenzen und die Anbieter zwingen, diese Veränderungen mitzuteilen. Der ADAC etwa lehnt solche Modelle ab.

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