München - Höhere Bußgelder in Österreich

Höhere Bußgelder in Österreich

Von: amv
Letzte Aktualisierung:
Falschparker
Auch in Österreich steigen die Bußgelder: Falschparker zahlen ab dem 1. Juli 90 Euro statt 36 Euro. Foto: dpa

München. Autofahrer in Österreich müssen sich auf saftige Bußgelder einstellen. Ab 1 Juli gelten neue Strafrahmen. Laut dem ADAC in München kostet dann beispielsweise ein sogenanntes Organmandat, also etwa eine Verwarnung wegen falschen Parkens 90 Euro.

Bislang wurden 36 Euro fällig. Auch bei den sogenannten Anonymverfügungen, die durch automatische Überwachungssysteme festgestellt werden, kassiert die Polizei künftig mehr. Der Strafrahmen wurde von 220 Euro auf 365 Euro gehievt.

Anders als beispielsweise hierzulande gibt es in Österreich keine festgelegten Bußgelder. "Die Polizei kann bei Verkehrsverstößen nach eigenem Ermessen innerhalb des Strafrahmens die Geldbuße festlegen", erläutert ADAC-Jurist Michael Nissen. Im Klartext: Ein Parkverstoß in Wien kann anderes als in Salzburg geahndet werden.

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