Gut vorbereitet ins Verkaufsgespräch

Von: amv
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Kaufvertrag
Vor dem Kaufvertrag findet das Verkaufsgespräch statt - und darauf sollte man sich gut vorbereiten. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Hannover. Für die meisten zählt der Kauf eines neuen Autos zu den größeren Anschaffungen in ihrem Leben. Entsprechend sollte man sich nicht unvorbereitet in ein Kaufabenteuer stürzen. Am Anfang ist es wichtig, aus dem großen Angebot von Automodellen auszuwählen, welche Modelle infrage kommen und innerhalb des persönlichen Budgets liegen.

Die komfortablen Suchmasken der großen Auto-Portale im Internet sind für einen ersten Überblick ein guter Einstieg, meint Reiner Jaspers von TÜV Nord in Hannover und die jährlichen Reports der Sachverständigenorganisationen bieten eine Übersicht, welche Marken und Modelle besonders reparaturanfällig sind.

„Die kompetenteste Beratung bekommen Sie selbstverständlich bei den jeweiligen Vertragshändlern der von Ihnen präferierten Marke“, meint der TÜV Nord-Fachmann: „Die Händler wissen am besten über die unterschiedlichen Modelle, Ausstattungsvarianten und Motorisierungen Bescheid. Außerdem können Sie bei einer Probefahrt den Wagen am besten kennenlernen.“ Geldwerten Wissensvorsprung erlangt, wenn man sich vor dem Neuwagenkauf über aktuelle Sonderaktionen bei den Autohändlern der Region Informiert. Diese schalten oftmals Anzeigen mit attraktiven Angeboten in der Lokalpresse.

„Bei Importfahrzeugen können Käufer von günstigeren Preisen in Nachbarländern profitieren“, gibt Reiner Jaspers zu bedenken: „Allerdings ist zu beachten, dass die Überführung nach Deutschland und eine mögliche Umrüstung oder Einzelabnahme beim TÜV den Kaufpreis wieder erhöhen.“

Auch für das konkrete Verkaufsgespräch weiß der Fachmann einige Tipps: „Achten Sie auf ein gepflegtes Erscheinungsbild und besuchen Sie das Autohaus zu einer Tageszeit, in der wenig los ist.“ Dann kann sich der Verkäufer mehr Zeit nehmen. Wichtig ist darüber hinaus, ausreichend Zeit für den Autokauf einzuplanen. „Lassen Sie sich zunächst einmal ein konkretes Angebot machen, bevor Sie selbst Ihre Preisvorstellung ins Spiel bringen“, rät Jaspers und „vermeiden Sie es, nach einem möglichen Preisnachlass zu fragen, wenn gerade andere Kunden in der Nähe sind“. Erst wenn Einigkeit über den Preis besteht, empfiehlt es sich noch nach Gratis-Extras, wie zum Beispiel Winterreifen oder Ähnlichem, zu fragen.

Wer sein neues Auto per Internet ausguckt, sollte bei ungewöhnlich hohen Rabatten Vorsicht walten lassen. „Lassen Sie sich auf keinen Fall auf Vorkasse für eventuelle Bearbeitungsgebühren ein“, mahnt der TÜV Nord-Fachmann. Zudem sollten auf der Webseite seriöser Anbieter alle Firmendaten zu finden sowie der Verkäufer telefonisch zum Ortstarif erreichbar sein. Das Angebot und die Dokumente für die Kaufabwicklung sollten unmissverständlich und klar formuliert sein.

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