Ingolstadt - Fahrspaß und Sparspaß: Der Audi A3 e-tron

Fahrspaß und Sparspaß: Der Audi A3 e-tron

Von: amv
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Audi A3 e-tron
Kommt dank seines zusätzlichen Elektroantriebs bis zu 50 Kilometer ohne Verbrennungsmotor aus: der Audi A3 Sportback e-tron. Foto: dpa

Ingolstadt. Auf den ersten Blick rechnen sich Plug-in-Hybrid-Autos gegenüber einem sparsamen Dieselmodell wohl kaum. Gleichwohl bietet Audi nun mit seinem A3 e-tron ein überzeugendes Auto an. Mit einem stattlichen Grundpreis (ab 37.900 Euro) richtet sich allerdings der Plug-in-Hybrid an eine eher technikaffine, kaufkräftige Klientel, die ihr Umweltgewissen beruhigen kann, ohne im Alltagsbetrieb Einschränkungen einkalkulieren zu müssen.

Bei Bedarf geht es sparsam oder aber flott voran und dies über weite Strecken. Audi nennt eine Gesamtreichweite von 940Kilometern. Ein maximales Tempo von130Kilometer pro Stunde (km/h) und 50Kilometer ausschließlich mit elektrischer Kraft sollen möglich sein.

Diese 50 Kilometer entsprechen laut Statistiken bei 80 Prozent der PKW-Fahrten der täglichen Nutzung. Da liegt es nahe, ein Auto zu konzipieren, das diese Distanz auf Wunsch rein elektrisch zurücklegen und bei Bedarf lange Strecken mit einem konventionellen Antrieb absolvieren kann. Entsprechend hat Audi bei seinem kompakten Viertürer einen 1,4-Liter-TFSI-Benziner (150 PS) mit einem Elektromotor (101 PS) gepaart. Arbeiten beide Aggregate zusammen, ergibt sich eine Systemleistung von 204 PS mit einem maximalen Drehmoment von 350 Newtonmetern (Nm).

Fahrdynamik ist somit garantiert, wenn der rechte Fuß das Gaspedal durchdrückt und beide Aggregate ihr Potenzial über die Sechsgang-Tiptronic auf die Vorderachse bringen. Das ist die eine, aber sicher nicht die wichtigste Seite des A3 e-tron. Weitaus interessanter ist die Fortbewegung mit elektrischer Kraft.

Hierfür stellt die Lithium-Ionen-Batterie 8,8 Kilowattstunden zur Verfügung. Ist der Akku ausreichend geladen, startet das Auto lautlos, gibt lediglich im Powermeter seine Arbeitsbereitschaft zu erkennen. Ebenso lautlos rollt der Wagen im Stadtverkehr oder Überland bis der Akku zu Neige geht. Dann oder bei Zwischenspurts schaltet sich der Benziner dazu. Anschließend springt das System aber leider nicht wieder in den zuvor gewählten Modus EV (für rein elektrisch) zurück, sondern geht in „Hybrid Hold“, um den Batterieladestand im derzeitigen Zustand zu erhalten.

Grundsätzlich bietet der kompakte Audi vier Modi an, etwa „Hybrid Charge“ -  dann lädt der Benziner die Batterie. Der Fahrer kann die gewünschte Einstellung über eine Taste im Armaturenträger wählen. Die liegt allerdings in einer Reihe mit anderen Schaltern, ist deshalb nicht auf Anhieb zu ertasten. Der - wenn auch kurze - Blick dorthin lenkt unnötig ab. Besser wäre es wohl, die Taste ins Lenkrad zu integrieren und das System so zu programmieren, dass es nach Zwischenspurts oder manuellen Schaltvorgängen wieder in den zuvor gefahrenen Modus wechselt.

Wer mag, kann über die Tiptronic die jeweilige Fahrstufe bestimmen. In der D-Stellung  segelt der Wagen dahin, wenn der Fuß vom Gas genommen wird. In der S-Stellung wird ebenso wie beim Bremsen rekuperiert, um die Batterie zu laden. Geladen werden kann der Akku natürlich auch an einer Steckdose. Das dauert bei leerer Batterie etwa zwei Stunden an einer Industrie- und knapp vier Stunden an einer Haushaltssteckdose.

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