Exotischer Leichtbau-Roadster aus Bayern geht in Serie

Von: dpa
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Roding Roadster 23
Vor zwei Jahren machte der Roding Roadster 23 noch als exotischer Prototyp auf den Teststrecken der Republik von sich reden. Doch jetzt ist es amtlich: Das Auto geht in Serie. Foto: dpa

Roding. Vor zwei Jahren machte der Roding Roadster 23 noch als exotischer Prototyp auf den Teststrecken der Republik von sich reden. Doch jetzt ist es amtlich: Das Auto geht in Serie.

Das hat der deutsche Kleinserienhersteller in der bayerischen Stadt Roding bestätigt. Die Serienfassung des offenen Zweisitzers gibt es erstmals auf dem Genfer Autosalon (Publikumstage: 8. bis 18. März) zu sehen. Die Auslieferung soll bereits im Frühjahr beginnen. Als Basispreis nannte der Hersteller vor knapp zwei Jahren rund 160 000 Euro und machte seitdem keine neuen Angaben.

Der Roding Roadster 23 mit herausnehmbaren Dachelementen besteht weitgehend aus Carbon und soll zunächst in einer limitierten Auflage von 23 Exemplaren gebaut werden. Der Wagen wiegt etwas weniger als eine Tonne und wird von einem Reihensechszylinder von BMW angetrieben, der aus 3,0 Litern Hubraum 235 kW/320 PS schöpft. Damit beschleunigt der Roding in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht 285 km/h. Die Fahrleistungen entsprechen denen eines Supersportwagens, der Normverbrauch liegt allerdings mit 8,2 Litern (CO2-Ausstoß: 195 g/km) auf dem Niveau eines Mittelklassemodells.

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