Ein Knöllchen rasch bezahlen

Von: amv
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Symbolbild: dpa/Carsten Rehder

Stuttgart. Autofahrer, die aufgrund eines geringfügigen Verkehrsverstoßes eine Verwarnung - umgangssprachlich auch Strafzettel, Protokoll oder Knöllchen genannt - nach Hause geschickt bekommen haben, sollten sich beeilen.

Denn die Zahlungsfrist dafür ist auf sieben Tage begrenzt und es ist nicht möglich Rechtsmittel gegen dieses Verwarnungsgeld einzulegen, warnt Hannes Krämer, Verkehrsrechtsexperte des ACE Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart.

Sofern der Betroffene das Verwarnungsgeld nicht bezahle, leite die Behörde das Verwarnungsgeldverfahren in ein Bußgeldverfahren über und „es wird teurer“. Gegen den Bußgeldbescheid kann zwar Einspruch erhoben werden. Allerdings muss das innerhalb der gesetzten Frist erfolgen. „Der Empfänger der unliebsamen Post kann sich nicht damit herausreden kann, er habe wegen Abwesenheit - etwa aufgrund eines Urlaubs - die Post mit dem darin befindlichen Strafzettel gar nicht in Empfang nehmen können. Entscheidend ist lediglich, ob die Post in den sogenannten Machtbereich des Empfängers gelangt ist“, erläutert Krämer.

Werde die Frist verpasst, solle man mit der Behörde Kontakt aufnehmen, um die Umstände zu erklären. Es liegt dann im Ermessen des Sachbearbeiters, ob eine verspätete Zahlung akzeptiert wird. Besser ist es allerdings, den Briefkasten direkt von einer Vertrauensperson leeren und wichtige Post öffnen zu lassen, empfiehlt der ACE-Fachmann. nom

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