Die Mercedes C-Klasse ist erwachsen geworden

Von: amv
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Mercedes C-Klasse
Startpreis 33.558 Euro: So viel kostet die neue C-Klasse mindestens. Foto: dpa

Stuttgart. Die neue C-Klasse von Mercedes zeigt fahrdynamisches Talent und teils Technik, die bislang der S-Klasse vorbehalten war. Was ist nur aus dem einstigen Baby-Benz geworden? War der Mercedes 190 anno 1982 noch das Einstiegsmodell für die Marke mit dem Stern, rückt nun die C-Klasse - 1993 als Nachfolger eingeführt - in der jüngsten Generation den größeren Modellbrüdern auf den Pelz.

Das gilt zunächst einmal für das gelungene und attraktive Äußere. Lange Motorhaube und kurz wirkendes Heck hinter einer fast coup=E9artig nach hinten abfallenden Dachlinie stehen für den sportlichen Anspruch des schlichtweg schicker gewordenen Viertürers. Der ist nach Mercedes-Manier mit zwei Gesichter zu haben, mit dem großen Stern im Kühler oder traditionell mit dem Markenzeichen auf der Haube. Den ganz großen Sprung in Richtung Oberklasse aber macht die C-Klasse im Innenraum.

Naturgemäß kann zwar der um 95 Millimeter auf 4,69 Meter Länge und um 80 Millimeter auf 1,81 Meter Breite gewachsene Wagen nicht der E-Klasse Paroli bieten. Die Beinfreiheit hinten ist trotz der Radstandsverlängerung um 80 Millimeter nur unwesentlich gewachsen. Doch was die Anmutung, die Wertigkeit und die Verarbeitung angeht, da trumpft die C-Klasse mächtig auf.

Allein das übersichtlich gestaltete Cockpit mit feinen Materialien, einem mittig platzierten, frei stehenden Zentraldisplay und einer Schalterfläche, die direkt aus der S-Klasse stammen könnte, macht die Aufstiegsambitionen des Autos deutlich, vom dem wohl niemand mehr als Baby-Benz sprechen würde. Allenfalls im Fond, wo es etwas beengt zugeht, erinnert man sich wohl des Namens. Auch nicht, wenn es um das Fahrverhalten geht. Die neue Generation der C-Klasse, für die es auch ein Head-up-Display gibt, überzeugt mit jeder Menge Agilität. Grund dafür ist zunächst einmal die Gewichtsabnahme aufgrund eines hohen Aluminiumanteils (fast 50 Prozent).

Zudem tragen das neu konstruierte Fahrwerk und die schön direkt arbeitende Lenkung dazu bei, dass der Wagen dynamisch um die Ecken wieselt, ohne dass der Komfort leidet. Eine ausgepichte Elektronik gibt dabei dem Mercedes-Mittelklasse-Modell unterschiedliche Charaktere. Von betont komfortabel bis extra dynamisch werden die entsprechenden Parameter der Motor- und Getriebesteuerung, Lenkung und Fahrwerk deutlich spürbar verändert. Für den Antrieb stehen zunächst der C180 (1,6-Liter/156 PS/33.558 Euro), der C200 (2.0-Liter/184 PS/36.414 Euro) und als Diesel der C 220 BlueTec (2,1 Liter/170 PS/38.675 Euro) zur Wahl. Später folgen zwei weitere Selbstzünder mit 115 und 204 PS sowie eine Sparvariante mit 170 PS.

Nach und nach kommen dann auf der Benzinerseite der C250 (211 PS), der C300 (245 PS) sowie der C400 (333 PS) in die Verkaufsräume. Die Kombination eines 204 PS starken Diesel mit einer 27 PS starken E-Maschine bringt schließlich den E 300 Hybrid auf Touren. Die Einführung soll noch in diesem Jahr erfolgen, so, wie auch die des T-Modells, der Kombiversion der C-Klasse.

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