Die Gefahr lauert im Toten Winkel

Von: amv
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Toter Winkel
Bestimmte Bereiche, die es neben Autos, Bussen und Lastwagen gibt, kann der Fahrer im Seitenspiegel nicht sehen. Diese Bereiche nennt man toter Winkel. Foto: dpa

Bad Winsheim. Zu den folgenschwersten Unfällen im Straßenverkehr zählen die zwischen einem Lastwagen und einem Radfahrer oder Fußgänger. Ursache dieser Abbiegeunfälle ist häufig der „Tote Winkel“.

„Selbst Pkw-Fahrer können ungeschützte Verkehrsteilnehmer in einer solchen Situation schnell übersehen“, warnt der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) in Bad Windsheim. Autofahrer sehen Radfahrer, Fußgänger oder Motorradfahrer direkt neben dem Fahrzeug im Spiegel kaum oder gar nicht. Deshalb ist der Schulterblick hier so wichtig, genauso wie vor dem Öffnen der Autotür.

Zweiradfahrerfahrer sollten vermeiden, direkt neben einem Pkw oder Lkw zu fahren und immer mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen. An einer roten Ampel oder einer Kreuzung müssen Radfahrer und Fußgänger über direkten Blickkontakt mit dem Fahrer sicher gehen, dass sie gesehen werden. „Anhaltspunkt kann sein, wer den Fahrer über den Außenspiegel nicht sieht, wird auch nicht gesehen“, so ein ARCD-Sprecher. Zudem hilft es, einen sicheren Abstand zum Fahrzeug zu halten - entweder weit davor oder dahinter - und zu warten, bis es abgebogen ist. Auf keinen Fall sollte man auf sein Recht beharren und muss notfalls auf die eigene Vorfahrt verzichten.

In puncto passive Sicherheit empfehlen Fachleute des TÜV Süd Kleidung in Signalfarben, Radhandschuhe und ein Helm. Das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche. Eltern sollten unbedingt darauf achten, dass sich ihre Sprösslinge nicht ohne Helm und Kleidung in Signalfarben auf Radfahrt begeben und Kinder unter zwölf Jahren sollten nicht alleine zur Schule radeln, selbst wenn sie auf dem Rad vermeintlich sicher unterwegs sind.

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