Der Volvo V90 Cross Country: Kombi im SUV-Look

Von: amv
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Volvo V90 Cross Country
Mit einer um 60 auf 210 Millimeter gewachsenen Bodenfreiheit, mattschwarzen Seitenschwellern sowie Radhausverbreiterungen hebt sich der Wagen von dem bisherigen Kombi ab. Foto: Volvo

Köln. „Alles im Soll“, freut sich Volvo Deutschland-Geschäftsführer Thomas Bauch, dem vor drei Jahren proklamierten Ziel komme man immer näher. Bis 2020 will der schwedische Autobauer hierzulande 60.000 Fahrzeuge absetzen. Mithelfen soll da die jüngste Kreation: der V90 Cross Country.

Mit einer um 60 auf 210 Millimeter gewachsenen Bodenfreiheit, mattschwarzen Seitenschwellern sowie Radhausverbreiterungen hebt sich der Wagen von dem bisherigen Kombi ab. Optional gibt es die Anbauten in Wagenfarbe lackiert. Das werden wohl Kunden schätzen, die nie ins Gelände mit dem Kombi fahren, aber dennoch eine rustikalere Optik mögen.

Der elektronisch gesteuerte Allradantrieb sorgt in jedem Fall für den richtigen Grip. Während auf normalem Untergrund die Kraft an die Vorderachse geleitet wird, verteilt das System bei Schlupf die Leistung auf beide Achsen. In Kombination mit dem ebenfalls serienmäßigen, komfortbetonten Fahrwerk führt das zu einem souveränen Fahrgefühl. Querrillen oder Bodenunebenheiten werden gefiltert, bevor sie den Reisenden unangenehm auffallen.

Zudem kann der Fahrer einen auf Sparsamkeit getrimmten Eco-Mode mit längerer Übersetzung, einen deutlich sportlicheren Dynamik-Modus oder einen, dem Cross Country vorbehaltenen, Off-Road-Modus wählen. Dann können selbst steile, mit viel Schnee bedeckte Anstiege erfolgreich gemeistert werden. Die Bergabfahrhilfe unterstützt die anschließende Talfahrt.

Vier Zweiliter-Vierzylinder-Antriebe stehen zur Wahl. Auf Benzinerseite der T5 (254 PS/57.300 Euro) sowie der zusätzlich mit einem Kompressor aufgeladene T6 (320 PS/62.400 Euro). Als Dieselvarianten sind die beiden Zweiliter-Diesel, der D4 mit 190 PS und der D5 mit 235 PS, im Angebot. Schon der kleinere Selbstzünder D4 bietet ausreichend Kraft, um zügig voranzukommen. Einzig im Durchzug hat der D5 seine Nase vorn. Beim Verbrauch liegen die beiden mit 5,2 und 5,3 Litern (Normzyklus) nahezu gleich auf.

Bei den Anschaffungskosten trennen sie mit 56.350 Euro und 59.300 Euro indessen 2950 Euro. Gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten V90 beträgt der Aufpreis je nach Motorisierung 1800 bis 2400 Euro. Immerhin werden aber 18-Zoll-Aluräder, LED-Scheinwerfer, beheizbare Ledersitze, Echtholzeinlagen, ein hochwertiges Infotainmentsystem inklusive Neun-Zoll-Touchscreen, eine elektrische bedienbare Heckklappe sowie eine Reihe von Assistenzsystemen ab Werk mitgeliefert.


Thomas Bauch geht davon aus, dass die Cross Country-Versionen in der 90er-Modellreihe ähnlich erfolgreich reüssieren, wie in den anderen Baureihen. Doch nicht nur mit attraktiven Autos möchte Bauch punkten. Das Service- und Leasingangebot wird optimiert, insbesondere der so genannte „Volvo Personal Service“. An mittlerweile sechs zertifizierten Standorten können dabei Kunden auf ihr Fahrzeug warten, weil sich ein ganzes Team zeitgleich um die nötigen Arbeiten kümmert. Weitere 24 Betriebe sollen im Laufe dieses Jahr einen solchen Service bieten.


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