Decken und heißer Tee wärmen im winterlichen Stau

Von: dapd
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Im Stau zu stehen ist nie angenehm. Doch im Winter kann der Stillstand zur reinen Zitterpartie werden. Deshalb muss eine längere Autofahrt in der kalten Jahreszeit besonders gut vorbereitet werden. Foto: dpa

Bonn. Im Stau zu stehen ist nie angenehm. Doch im Winter kann der Stillstand zur reinen Zitterpartie werden. Deshalb muss eine längere Autofahrt in der kalten Jahreszeit besonders gut vorbereitet werden.

„Für die tägliche Fahrt zur Arbeit braucht man sicher kein Survival-Pack”, sagt Sven Rademacher vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat in Bonn. Aber wer beispielsweise ins Gebirge fahre oder eine lange Strecke vor sich habe, sollte vorbereitet sein.

Wenn möglich sollte man genügend warme Decken für alle Mitreisenden an Bord haben. So könne bei längeren Staus auch einmal der Motor abgestellt werden, falls die Benzinreserven schwinden. Wer seine eigene Thermoskanne mit heißem Tee und ein paar Kekse dabei hat, ist bei langem Stillstand außerdem nicht auf fremde Hilfe angewiesen.

Grundsätzlich darf man nach Aussage des Experten im Stau das Auto nicht verlassen, um sich beispielsweise die Beine zu vertreten. Man gelte sonst als Fußgänger und müsse mit einem Bußgeld von zehn Euro rechnen. Ein noch viel besserer Grund, um im Fahrzeug sitzen zu bleiben, ist die eigene Sicherheit. Denn selbst wenn alles stehe, könne plötzlich ein Rettungsfahrzeug auftauchen oder sich - unerlaubterweise - ein Motorradfahrer durch die Gassen schlängelt, mahnt Rademacher.

Wer sich beim Im-Stau-Stehen die Zeit mit Telefonieren vertreiben will, sollte wissen, dass das Handy nur bei ausgeschaltetem Motor in die Hand genommen werden darf. Auch Radiohören kann die unfreiwillige Wartezeit etwas verkürzen. Allerdings sollte man die Töne bei gemäßigter Lautstärke genießen, um die Sirenen von Rettungsfahrzeugen oder Polizei früh genug wahrnehmen zu können, wie der Autoclub AvD rät.
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