Das Leistungsvermögen der Augen nimmt kontinuierlich ab

Von: amv
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Augen
„Junge Menschen sollten alle fünf Jahre, 40-Jährige alle zwei Jahre, über 60-Jährige sogar jedes Jahr zum Sehtest,“ rät Thomas Achelis. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

München. Blick in Innen- und Außenspiegel, Blendung durch den Gegenverkehr, Spiegelungen auf nassem Asphalt, unterschiedliche Geschwindigkeiten der anderen Verkehrsteilnehmer fordern die Augen im Straßenverkehr ununterbrochen.

Das Problem: Studien zeigen immer wieder, dass die Selbsteinschätzung des eigenen Sehvermögens in vielen Fällen ganz und gar nicht mit der tatsächlichen Sehleistung in Einklang zu bringen ist. Vor allem sich langsam entwickelnde Verschlechterungen werden häufig nicht wahrgenommen und mancher, der sich noch für voll tauglich hält, ist in Wahrheit fahruntüchtig. Hat man zu Fahrschulzeiten einmal den Sehtest bestanden, sind weitere Kontrollen der Sehfähigkeit nur für Lastwagenfahrer und die Personenbeförderung (Taxi, Bus) und nur alle fünf Jahre vorgeschrieben. Statistisch betrachtet trägt jeder zweite Kraftfahrer eine Brille oder Kontaktlinsen.

„Werden die Augen schwächer und nimmt die Fähigkeit ab, die Sehschärfe an nahe, ferne und verschieden helle Objekte anzupassen, ist das ein großes Sicherheitsrisiko“, warnt Thomas Achelis vom Autoclub KS in München und empfiehlt von Zeit zu Zeit einen freiwilligen Sehtest zu machen. Den meisten Autofahrern sei gar nicht bewusst, dass ihr Sehvermögen schon im Alter von 25 Jahren nachlasse. Deshalb rät Achelis, die Augen regelmäßig untersuchen zu lassen: „Junge Menschen sollten alle fünf Jahre, 40-Jährige alle zwei Jahre, über 60-Jährige sogar jedes Jahr zum Sehtest.“

Am besten geht das bei einem Augenarzt oder bei einem Optiker. Sie können schnell feststellen, ob die Sehkraft für den Straßenverkehr ausreicht oder ob eine Brille beziehungsweise Kontaktlinsen für den nötigen Ausgleich sorgen können. Empfehlenswert ist auch, bei dieser Gelegenheit die Farbwahrnehmung sowie das Umgebungssehen zu prüfen, das sogenannte periphere Gesichtsfeld.

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