Citroen macht auf Premium: DS4

Von: amv/nom
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Köln. Mit der wiederbelebten Baureihe DS will Citroen an seine Tradition anknüpfen. In den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts schrieb der französische Hersteller mit der viertürige DS-Limousine Automobilgeschichte.

In bis dahin einzigartiger Weise stand der DS für avantgardistisches Design mit einer Fülle von technischen Innovationen und stellte eine Sensation dar. Diesen Status dürfte der DS der Jetztzeit nicht mehr erreichen, aber er emanzipiert sich mit einer ansehnlichen Optik und edlen Materialien von den C4-Versionen, mit denen er sich die Basis teilt.

Insbesondere der um 40 Millimeter höher gelegte Crossback macht schon optisch eine gute Figur und der neue 180-PS-Diesel mit seinem Drehmoment von 400 Newtonmeter erweist sich als entspannte und sparsame Kraftquelle. Die Preise beginnen mit 23.990 Euro für den kleinsten Benziner (DS4 PureTech 130) und reichen bis 31.390 Euro (DS4 Crossback BlueHDi 182). Den optischen Abstand wahrt insbesondere der DS4 Crossback mit seinem höher gelegtem Fahrwerk, Radhausverbreiterungen und Dachreling.

Beiden Versionen gemein sind ein breites Angebot an Individualisierungen, samt Zweifarb-Lackierungen sowie zahlreichen Dekore. In Europa wird DS in eigenen Stores oder in besonderen DS-Schauräumen des Citroen-Netzes präsentiert Im Wachstumsmarkt China verfügt DS über ein eigenes Vertriebsnetz. Große Überraschungen ruft das Erscheinungsbild des DS4 nicht hervor.

Alles wirkt aber etwas edler, etwa pointierter als bei den Basisbrüdern. Vor allem die Front kann sich sehen lassen mit dem stärker betonten Kühlergrill, auf dem das DS-Emblem und die DS-Wings, eine Anspielung auf die historische DS, in Szene gesetzt werden. Bei den Scheinwerfern kommt LED- und Xenon-Technik zum Einsatz und erstmals Blinker mit LED-Lauflicht. Innen reduzierten die DS-Entwickler die Zahl der Knöpfe und installierten stattdessen als zentrales Eingabe-Instrument einen Sieben-Zoll-Touchscreen.

Der erleichtert den Zugang zu sämtlichen Fahrzeugfunktionen von der Navigation bis zur Musikwidergabe. Zudem bietet er die New Mirror Screen-Technik, die es ermöglicht, die Anwendungen eines Smartphones - Android oder IOS - von dem Touchscreen aus zu steuern. Für das gewünschte luxuriöse Ambiente sollen das mit handgenähtem Nappa-Leder überzogene Armaturenbrett sowie die vorderen wie hinteren Türverkleidungen sorgen. Die Kapitel Sicherheit und Komfort arbeiten mehr als zehn Assistenzsysteme im Angebot ab.

Davon konnte man zu Zeiten des Ur-DS nicht einmal träumen und ganz im Gegensatz zu ihm zeigt der neue DS ein sportlich ausgelegtes Fahrwerk. Das seinerzeit gerne zitierte Schweben über den Widrigkeiten des Straßenbaus ist dem neuen DS ein Fremdwort, ohne allerdings die Insassen unbotmäßig zu traktieren.

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