Chevrolet Cruze: Das Fließheck folgt dem Trend

Von: dapd
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Eine wachsende Zahl von Autofahrern bevorzugt eine Fließheck-Variante, wie Produktionszahlen beweisen. Mit der neuen Version des Cruze folgt auch Chevrolet dem Trend, um die bisher vorliegenden Erfolgszahlen noch weiter zu steigern. Foto: dapd

Rüsselsheim. Die klassische Limousine besitzt ein Stufenheck - egal, ob als Kleinwagen oder Luxusliner. Doch eine wachsende Zahl von Autofahrern bevorzugt eine Fließheck-Variante, wie Produktionszahlen beweisen. Mit der neuen Version des Cruze folgt auch Chevrolet dem Trend, um die bisher vorliegenden Erfolgszahlen noch weiter zu steigern.

„Wir rechnen stark mit einem Anteil von 70 Prozent auf unserem Markt”, prognostiziert Steffen Raschig, Geschäftsführer Chevrolet Deutschland.

Das Zeug dazu hat die fünftürige, fast coupéartige Version. Neben der ansprechenden Optik stimmt vor allen Dingen das Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Einstiegsmodell mit einem 124 PS starken 1,6-Liter-Benzinmotor liegt mit 14.990 Euro deutlich unter den Angeboten von Mitbewerbern.

Kofferraum bis zu 883 Liter

Die dynamische Note des Cruze setzt sich auch im Innenraum fort. Auffällig ist die Gestaltung des Cockpits, das ein wenig an die legendäre Corvette erinnert. Insgesamt verfügt die Fließheck-Version über ein in dieser Klasse normales Platzangebot, also auch mit Sitzmöglichkeiten für drei Personen im Fond. Ihnen sollte man dort jedoch trotz gewonnener Kopffreiheit keine längere Reise zumuten. Das Kofferraum-Volumen beträgt 413 Liter, was für fünf Personen mit leichtem Gepäck reicht. Großzügiger wird es, wenn die Rücksitze umgelegt sind. Dann stehen 883 Liter zur Verfügung.

1,7-Liter-Diesel als beste Alternative

Weniger Dynamik bieten die Benzinmotoren. Vor allen Dingen vom 1,8 Liter (141 PS) wünscht man sich in unteren Bereichen einen stärkeren Drehzahl-Punch. Diesbezüglich ist man mit dem 2,0-Liter-Diesel (163 PS / 360 Newtonmeter) deutlich besser bedient. Sein Handicap ist allerdings, dass er vorerst nur an die teuerste von drei Ausstattungslinien gekoppelt ist. So gesehen könnte der 1,7-Liter-Diesel die bessere Wahl sein. Dieser Selbstzünder wird im Frühjahr kommenden Jahres nachgeschoben.

Technisch basiert der Cruze in vielen Teilen auf dem Opel Astra. Diese technische Verwandtschaft kommt bei der Abstimmung des Fahrwerks am stärksten zum Ausdruck. Hier wurde ein guter Kompromiss zwischen Sport und Komfort gefunden. Dazu passt auch die direkte Lenkung, aber weniger das Getriebe mit zu langen Schaltwegen.
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