Bosch testet auf deutschen Straßen automatisiertes Fahren

Von: amv
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Car-to-Ca Kommunikation
Sind „Car-to-Car“ und „Car-to-X“ Kommunikations-Technologien die Zukunft der Straße? Bosch testet auf deutschen Straßen dieses automatisierte Fahren. Foto: dpa

Stuttgart. Gasgeben, Bremsen und Lenken, das erledigen Sensoren, Steuergeräten und Aktuatoren. Allerdings, speziell geschulte Mitarbeiter dienen als Sicherheitsreserve und greifen notfalls dem Computer ins Lenkrad.

Schnellstraßen seien für die Fahrversuche gewählt worden, weil es weder Quer- noch Gegenverkehr gebe und keine Fußgänger unterwegs seien, erläutert das Unternehmen in Stuttgart. Grundsätzlich steuerten ein Spurhalteassistent, eine Abstands- und Geschwindigkeitsregelung sowie ein Spurwechselassistent die Fahrt. Die erforderlichen Informationen über die Fahrzeugumgebung erfassen Radar- und Videosensoren. Die Erkenntnisse aus den Tests sollen in immer automatisiertere Fahrfunktionen münden, beispielsweise in einen Staupiloten, der bei niedrigen Geschwindigkeiten das Fahrzeug völlig selbsttätig steuert. Auf dem Weg dorthin liefern die Tests bereits wertvolle Erfahrungen, die beispielsweise die Entwicklung verbesserter Notbrems- oder Ausweichsysteme beschleunigen.

„Die Untersuchungsergebnisse helfen, das Autofahren noch sicherer und entspannter zu machen“, schildert Bosch-Geschäftsführer Wolf-Henning Scheider die Zwischenbilanz. Gut 5000 Ingenieure entwickeln bei Bosch immer leistungsfähigere Sicherheits- und Assistenzsysteme. Diese sind der Grundstein für das automatisierte Fahren. Im nächsten Schritt sollen die neuen Funktionen ins Gesamtsystem Auto integriert werden. Dies geschieht an zwei Orten: Im kalifornischen Palo Alto arbeiten Ingenieure an der Funktionsentwicklung, die Systemintegration erfolgt im schwäbischen Abstatt.

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