BMW-Studie i8 Spyder: Offener Elektrosportwagen steht in Peking

Von: dpa
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BMW veranschaulicht seine Pläne für einen elektrischen Supersportwagen mit einer zweiten Studie. Als weiteren Vorboten des für 2014 avisierten i8 haben die Bayern einen Spyder angekündigt. Der offene Zweisitzer wird auf der Motorshow in Peking (Publikumstage 27. April bis 2. Mai) Premiere feiern und soll dem Designchef Benoit Jacob zufolge zeigen, dass BMW die Serienentwicklung des Autos vorantreibt. Foto: dpa

München. BMW veranschaulicht seine Pläne für einen elektrischen Supersportwagen mit einer zweiten Studie. Als weiteren Vorboten des für 2014 avisierten i8 haben die Bayern einen Spyder angekündigt. Der offene Zweisitzer wird auf der Motorshow in Peking (Publikumstage 27. April bis 2. Mai) Premiere feiern und soll dem Designchef Benoit Jacob zufolge zeigen, dass BMW die Serienentwicklung des Autos vorantreibt.

Viele Details der Karosserie wie die vollflächigen Türen und das Interieur werde man auch im Serienmodell wiedersehen, so Jacob. Allerdings werde der i8 wie angekündigt als 2+2-Sitzer starten. Ob es später auch den Spyder geben wird, sei noch nicht entscheiden.

Der Antrieb ist mit dem der ersten i8-Studie identisch: Auch der offene Sportwagen ist ein Plug-in-Hybrid, für den BMW einen an der Steckdose aufladbaren Akku mit einem Dreizylinder-Turbobenziner und einem Elektromotor kombiniert.

Der i8 Spyder kommt den Angaben nach auf eine Systemleistung von 260 kW/354 PS, beschleunigt in weniger als fünf Sekunden auf 100 km/h und erreicht maximal 250 km/h. Weil das Auto die ersten 30 Kilometer nach dem Laden der Batterie rein elektrisch fahre, liege der Normverbrauch bei drei Litern. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 71 g/km.

Den Platz, den bei einem konventionellen Sportwagen üblicherweise der Motor einnimmt, nutzen die Entwickler beim i8 Spyder anderweitig: Dort sind zwei elektrische Tretroller untergebracht, die vom Auto geladen werden.

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