BMW 6er GT in der Neuvorstellung: Sichtbar besser

Von: amv
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BMW 6er GT
Der 6er ist nicht nur leichter, sondern wirkt im Innenraum auch erheblich größer als der 5er. Foto: Bernhard Limberger/BMW/dpa-tmn

München. Aerodynamischer und vor allem eleganter korrigiert der 6er GT die Hauptkritikpunkte des 5 GT und offeriert ein besseres Reiseambiente. Der Modellwechsel ist mehr als nur eine Namensänderung. BMW hat dem 5er GT auf dem Weg zum 6er GT unter anderem eine wirkungsvolle Diät verpasst.

So bringt das in der Länge um neun Zentimeter auf 5,09 Meter gewachsene viertürige Coupé jetzt gut 150 Kilogramm weniger auf die Waage als das Vorgängermodell. Das aber ist beileibe nicht alles. Der 6er ist nicht nur leichter, sondern wirkt im Innenraum auch erheblich größer als der 5er. Dabei liegt die Betonung auf wirkt. Denn tatsächlich zugelegt hat das Raumangebot nicht.

Es sind die wesentlich schlanker gezeichneten B- und C-Säulen sowie die damit verbundenen Vergrößerungen der Fensterflächen - hier sind vor allem die beiden nicht mehr unterteilten hinteren Dreiecksscheibe neben der Rückbank zu nennen. Zudem wurde diese Bank um drei Zentimeter abgesenkt, liegt nun auf dem Niveau der Vordersitze.

Das verbessert einerseits den Lichteinfall durchs Heckfenster ins Auto und vergrößert den Blick durch den Rückspiegel. Auf der anderen Seite haben die Passagiere im Fond aufgrund der niedrigeren Position gefühlt mehr Platz, obwohl das Dach in diesem Bereich im vier Zentimeter tiefer liegt als beim 5er GT.

Messbar mehr Platz hingegen bietet der Kofferraum mit seiner niedrigen Ladekante (fünf Zentimeter tiefer als beim 5er GT), der mit einem Volumen von 610 Litern um 110 Liter zugelegt hat. Werden die hinteren Lehnen (40:20:40 geteilt) vorgeklappt - auf Wunsch per elektrischer Fernentriegelung - stehen 1800 Liter zur Verfügung.

Das kann sich mit so gut wie jedem Kombi messen. In der Praxis auszahlen dürfte sich überdies die Vergrößerung der Ladeluke, die um 17 Zentimeter breiter geworden ist. Die Klappe wird elektrisch geöffnet und geschlossen. Die zweiteilige Abdeckung des Gepäckraums lässt sich unter dem Ladeboden verstauen.

Wie bei einem Gran Turismo nicht anders zu erwarten, ist das Fahrwerk - serienmäßig Hinterachs-Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung - eher auf Komfort denn auf straffe Sportlichkeit ausgelegt. So geht es souverän auf die längere Reise oder über Land. Je nach Laune und Möglichkeit aber kann der 6er GT auch zügig um die Ecken bewegt werden.

Für den entsprechenden Vortrieb stehen zum Marktstart in diesem Herbst vier Motoren zur Wahl. Vorläufiger Einstieg ist der 630i (62.300 Euro) mit einem 258 PS starken Zweiliter-Vierzylinder, der laut Norm 6,2 Liter verbrauchen soll. Zweiter Benziner ist der Dreiliter-Reihensechszylinder (340 PS) im 640i (68.100 Euro).

Der Motor zeigte sich bei ersten Fahrteindrücken extrem laufruhig und durchzugsstark. Auf der Dieselseite stehen ein Dreiliter-Reihensechszylinder (265 PS/66.900 Euro) im 630d sowie ein 320 PS-starkes Aggregat im 640d (69.500 Euro/Allrad Serie) zur Wahl. Übertragen wird die Kraft der Motoren über eine Achtgang-Steptronic. Wolfgang Schäffer

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